Kategorie: Aktuelle Projekte

Projekte die eine Start besitzen aber noch kein Enddatum.
Diese Projekte laufen aktuell noch.

  • Projektschmiede

    Projektschmiede

    Gemeinsam Regionen gestalten

    Ansprechpartner:innen

    Fabian Kursawe
    Fabian [dot] Kursawe [at] mohio [dot] org

    Fördermittelgeber

    Projektbeschreibung

    Die Projektschmiede (PS) ist ein ko-kreatives Beteiligungsformat, in dem alle Teilnehmenden als Expert:innen ihres Alltags gemeinsam Projektideen weiterentwickeln. Dafür arbeiten sie als Ideengebende oder Beratende strukturiert mit der anwesenden „Weisheit der Vielen“ an konkreten eigenen Vorhaben, sodass aus ersten Ansätzen umsetzbare Projekte entstehen. Neu ist der konsequent partizipative Ansatz, der Selbstwirksamkeit stärkt, Kooperationen fördert und nachhaltige Netzwerke schafft. Das Format befähigt die Teilnehmenden zudem, es eigenständig vor Ort weiterzuführen.

    Ziel der Projektschmiede ist es, Menschen in der Region zu befähigen, eigene Projektideen für den Strukturwandel aktiv zu entwickeln und umzusetzen. Durch den ko-kreativen Prozess entstehen passgenaue(re), tragfähige(re) Projekte, die sich an realen Bedarfen vor Ort orientieren und so die Qualität regionaler Vorhaben erhöhen. Die Teilnehmenden(Beratende & Einbringende) erleben hohe Selbstwirksamkeit und übernehmen Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung ihrer Region, anstatt diese an übergeordnete Ebenen abzugeben. Gleichzeitig stärkt das Format Zusammenarbeit, Vertrauen und neue Allianzen zwischen verschiedenen Akteuren. Dadurch leistet das Projekt einen Beitrag zu sozialer Nachhaltigkeit, fördert bürgerschaftliches Engagement und erhöht das Bewusstsein für die Chancen des Strukturwandels.

  • Werk.Stadt.Wandel

    Werk.Stadt.Wandel

    Technik, Teilhabe, Transformation – Industriekultur und Zukunft im Wiegand Quartier Merseburg

    Ansprechpartner:innen

    Fabian Kursawe
    Fabian [dot] Kursawe [at] mohio [dot] org

    Nina Richter
    Nina [dot] Richter [at] mohio [dot] org

    Fördermittelgeber

    Partner

    Projektbeschreibung

    In der Halle 5 des Wiegand-Quartiers, einer technisch und sozial verwaisten Industriehalle aus dem Jahr 1936 in Innenstadtnähe von Merseburg, entsteht innerhalb von 18 Monaten ein klimapositiver Dritter Ort. Der Ansatz verbindet Re-Use-Bau, Offene Werkstätten sowie partizipative Formate zu einem operativen Modell für nachhaltige Quartiersentwicklung.

    Bau- und Sanierungsmaßnahmen wie Dachertüchtigung, 100 kWp Photovoltaik und 60 kWth Wärmepumpe schaffen die energetische Grundlage. Offene Werkstätten, Materialrettung und Co-Design ermöglichen gemeinsames Machen und Lernen. Partizipative Prozesse, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsformate öffnen den Ort für vielfältige Zielgruppen und fördern Inklusion sowie gemeinschaftliches Handeln. Der Organisationsentwicklungsprozess stärkt die Selbststeuerung und langfristige Tragfähigkeit.

    Das Projekt schafft niedrigschwellige Bildung, lokale Wertschöpfung und eine messbare CO₂-Minderung. Nachhaltigkeit, Inklusion und Ästhetik greifen dabei bewusst ineinander, um Räume zu gestalten, die Zugehörigkeit, Teilhabe und gemeinsames Lernen fördern.

    Die Umsetzung erfolgt modular, offen dokumentiert und mit einem Open-Source-Toolkit, sodass das Konzept auf weitere leerstehende Hallen in Klein- und Mittelstädten im Chemiedreieck und darüber hinaus übertragbar ist. So werden aus Leerstand Lern-Chancen, aus Abfall Ressourcen – und aus Besuchenden aktive Mitgestaltende.

  • BNE und Globales Lernen

    BNE und Globales Lernen

    Ansprechpartner:innen

    Andrea Rutzen
    Andrea [dot] Rutzen [at] mohio [dot] org

    Dr. Danny Schmidt
    Danny [dot] Schmidt [at] mohio [dot] org

    Projektlaufzeit

    fortlaufend

    Zielgruppen

    • Schülerinnen und Schüler (Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Berufsschule)
    • Jugendliche und junge Erwachsene im außerschulischen Kontext (FÖJ, FSJ, Bundesfreiwilligendienst)
    • Studierende
    • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen
    • Erwachsene in anderen Kontexten (Gewerkschaften, Kirchgruppen, Volkshochschulen)
    • Breite Öffentlichkeit

    Fördermittelgeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    Projektbeschreibung

    Ziel des Projektes ist eine engagierte Zivilgesellschaft, die Verantwortung für eine friedliche, gerechte und nachhaltige globale Entwicklung übernimmt. Mit unseren Bildungsangeboten im mitteldeutschen Raum sensibilisieren wir Teilnehmende für entwicklungspolitische Themen, regen zur Reflexion der eigenen Haltung im globalen Kontext an und zeigen individuelle Handlungsmöglichkeiten auf.

    Darüber hinaus unterstützen wir schulische Akteure dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen systematisch in ihren Schulen zu verankern.

    Dies geschieht durch zwei Maßnahmen: 1) aktive Bildungsarbeit in Form von Bildungsveranstaltungen und Seminaren mit Schüler:innen und Jugendgruppen zu Themen des Globalen Lernens/BNE. Hier möchten wir unsere sehr erfolgreiche, überregionale Bildungsarbeit mit Schüler:innen und Jugendgruppen fortsetzen und unser breites und in dieser Form einzigartiges Themennetz weiterhin kompetent und zuverlässig anbieten und ausbauen. 2) Unterstützung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für nachhaltige Entwicklung in den Bundesländern mit Hilfe des Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung durch transformative Strukturentwicklung in Schulen („whole school approach“). Dazu sind auch Arbeitstreffen mit anderen Akteur:innen geplant, um neue Bildungsmaterialien zu erarbeiten und eine Strategie zu entwickeln, die in Schulen hilft Veränderungen anzustoßen, die von allen Beteiligten (Leitung, Beschäftigte, Lernende) getragen werden.

    Thematische Schlagworte