„Was hat das mit mir zu tun?“
…ist für uns eine Leitfrage in allen unseren Angeboten.
Wir sind der Überzeugung, dass für ein verantwortungsbewusstes Handeln in einer Demokratie ein Verständnis gesellschaftlicher, wirtschaftlicher sowie politischer Systeme und Prozesse nötig ist. Gesellschaft gestalten und Verantwortung übernehmen zu können ist ein ständiger Lernprozess. Unsere pädagogische Arbeit in Projekten und Bildungsveranstaltungen unterstützt und regt diesen Lernprozess an.
Mit unseren Bildungsangeboten möchten wir die Teilnehmenden aktivieren, motivieren und befähigen, unsere Welt verantwortungsbewusst mitzugestalten. Dabei ermöglichen und fördern wir:
Partizipation … Inklusion … interkulturelles Verständnis … systemisches Denken … nachhaltiges Handeln … politische und kulturelle Bildung … einen kritischen und reflektierten Umgang mit Medien
Unsere Zielgruppen
Schüler:innen
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In einer Kombination aus Wissensvermittlung, interaktiven Methoden, Dialog und Selbsterfahrung schaffen wir einen Raum, in dem Schüler:innen ermutigt werden, selbst ins Handeln zu kommen. Ziel ist es, die Schüler:innen zu zukunftsfähigem und vernetztem Denken zu befähigen. Unsere Angebote sind auf dieses Ziel im Sinne eines nachhaltigen Denkens und Handelns ausgerichtet. Dabei wenden wir uns an Schüler:innen ab Klassenstufe 9. Mehr Informationen zu unseren Angeboten findet ihr weiter unten in der jeweiligen Formatübersicht.
Multiplikator:innen
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Wir wollen verschiedenen Akteur:innen Tools mit an die Hand geben, mit denen wir gemeinsam & bundesweit den Weg für einen Bewusstseinswandel innerhalb der Bildungslandschaft und eine lebenswerte Zukunft bereiten. Dafür bieten wir Multiplikator:innen-Schulungen an, die individuell abgestimmt werden können. Dabei widmen wir uns auch den „blinden Flecken“ in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Unsere Erkenntnisse möchten wir mit allen interessierten Menschen teilen.
Erwachsene
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Unsere Bildungsangebote richten sich an alle Interessierte wie Freiwilligendienstleistende, kommunale Vertreter:innen, Gewerkschafter:innen und Unternehmen und können nach Absprache in Themen, Formaten und Inhalten an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Lehramtsstudierenden und Referendar:innen bieten wir die Vermittlung von Wissen und Methoden des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung an.
Unsere Formate im Überblick:
Unsere Formate beinhalten meist Elemente, die sich gut in den Rahmenlehrplan einpassen.
Nachhaltigkeit und globales Lernen
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Der Workshop „Die Reise einer Jeans“ zeigt die globalen Zusammenhänge der Textilproduktion. Im Planspiel entdecken die Teilnehmenden, wie viele Länder und Arbeitsschritte hinter einem Kleidungsstück stecken – und welche sozialen und ökologischen Kosten entstehen. Gemeinsam werden Wege zu einem bewussten und fairen Kleiderkonsum erarbeitet.
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Fisch wie Sand am Meer? Weit gefehlt – 80 % der Bestände gelten als überfischt. Im Planspiel „Fishbanks“ übernehmen die Teilnehmenden Fischereibetriebe und erleben hautnah, wie schwer nachhaltiges Handeln in komplexen Systemen fällt. Im Fokus: Ressourcenmanagement, Kooperation und das Beispiel Westafrika – interaktiv, anschaulich und zum Mitdenken.
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Der Workshop lädt zur kritischen Ausein-andersetzung mit dem Fairen Handel ein: Verbessert er wirklich die Lage der Prouzent:innen oder verfestigt er alte Ab-hängigkeiten? Anhand aktueller Medien-berichte diskutieren die Teilnehmenden Chancen, Grenzen und Alternativen für global gerechten Handel – differenziert
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Wir alle sind Teil der Crew des Raumschiffs „Erde“ – doch wie gerecht ist die Verteilung der Ressourcen, und wie steht es um unsere Biosphäre? Die Veranstaltung nutzt das Konzept des ökologischen Fußabdrucks, um globale Ungleichheiten sichtbar zu machen und Wege zu einem nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln – spielerisch, multimedial und gemeinsam.
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Schokolade ist für viele ein Genuss – doch für die Kakaobäuer:innen oft bittere Realität. In der Veranstaltung werfen wir einen Blick auf die Produktionskette: Wer verdient, wer verliert? Was bewirkt Fairer Handel? Mit Spielen, Videos und interaktiven Methoden erkunden die Teilnehmenden Missstände und lernen Alternativen für gerechteren Konsum kennen.
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Im Welthandelsspiel erleben Schüler:innen die ungleiche Verteilung von Chancen auf dem Weltmarkt. Als Länder mit verschiedenen Startbedingungen produzieren sie Güter und handeln global. Schnell zeigt sich: Wer mit Vorteilen startet, baut seinen Vorsprung aus. In der Auswertung werden reale Bezüge hergestellt und gemeinsam nach Lösungen gesucht.
Persönlichkeitsentwicklung
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In diesem partizipativen Workshop entwickeln die Teilnehmenden kreative und realistische Visionen für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Sie reflektieren gesellschaftliche Herausforderungen, identifizieren eigene Handlungsspielräume und formulieren konkrete Schritte hin zu einer wünschens-werten Zukunft.
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Das Projekt verknüpft Bildung für nachhaltige Entwicklung mit innerer Transformation. Es stärkt junge Menschen in ihrer Wertehaltung, Reflexion und Selbstwirksamkeit. Mit Fokus auf Perspektiven des Globalen Südens und den IDGs fördert es nachhaltiges Handeln, Kooperation und Bewusstseinswandel – analog, digital und langfristig wirksam.
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Viele kennen globale Probleme – doch oft fehlt der Glaube, etwas ändern zu können. In dieser interaktiven Einheit gehen wir den Ursachen von Ohnmacht nach: psycho-logische Effekte, gesellschaftliche Zwänge und Handlungsmöglichkeiten. Mit Zitaten, Bildern, Videos und Diskussionen wird erarbeitet, wie Partizipation gelingen kann – für eine lebenswerte Zukunft.
Medienbildung
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Der Workshop zeigt, wie Medien global berichten – oder eben nicht: Afrika und viele Weltregionen erscheinen oft nur bei Krisen. Mit spielerischen Methoden wie dem Spiel „Reise einer Nachricht“ oder einem Hörspiel erkunden die Teilnehmenden, wie Perspektiven verloren gehen. Ziel ist es, Medienkompetenz zu stärken und Vielfalt in der Berichterstattung sichtbar zu machen.
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Wie gelingt klimafreundliches Handeln durch gute Kommunikation? Im Workshop lernen Teilnehmende das Kartenset „Gesprächs-wandel“ kennen. Sie schulen ihre Kommu-nikationsfähigkeiten, probieren Methoden aus und reflektieren eigene Materialien – praxisnah und interaktiv, besonders geeignet für Multiplikator:innen.
