Autor: Frank Kieseling

  • Werk.Stadt.Wandel

    Werk.Stadt.Wandel

    Technik, Teilhabe, Transformation – Industriekultur und Zukunft im Wiegand Quartier Merseburg

    Ansprechpartner:innen

    Fabian Kursawe
    Fabian [dot] Kursawe [at] mohio [dot] org

    Nina Richter
    Nina [dot] Richter [at] mohio [dot] org

    Fördermittelgeber

    Partner

    Projektbeschreibung

    In der Halle 5 des Wiegand-Quartiers, einer technisch und sozial verwaisten Industriehalle aus dem Jahr 1936 in Innenstadtnähe von Merseburg, entsteht innerhalb von 18 Monaten ein klimapositiver Dritter Ort. Der Ansatz verbindet Re-Use-Bau, Offene Werkstätten sowie partizipative Formate zu einem operativen Modell für nachhaltige Quartiersentwicklung.

    Bau- und Sanierungsmaßnahmen wie Dachertüchtigung, 100 kWp Photovoltaik und 60 kWth Wärmepumpe schaffen die energetische Grundlage. Offene Werkstätten, Materialrettung und Co-Design ermöglichen gemeinsames Machen und Lernen. Partizipative Prozesse, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsformate öffnen den Ort für vielfältige Zielgruppen und fördern Inklusion sowie gemeinschaftliches Handeln. Der Organisationsentwicklungsprozess stärkt die Selbststeuerung und langfristige Tragfähigkeit.

    Das Projekt schafft niedrigschwellige Bildung, lokale Wertschöpfung und eine messbare CO₂-Minderung. Nachhaltigkeit, Inklusion und Ästhetik greifen dabei bewusst ineinander, um Räume zu gestalten, die Zugehörigkeit, Teilhabe und gemeinsames Lernen fördern.

    Die Umsetzung erfolgt modular, offen dokumentiert und mit einem Open-Source-Toolkit, sodass das Konzept auf weitere leerstehende Hallen in Klein- und Mittelstädten im Chemiedreieck und darüber hinaus übertragbar ist. So werden aus Leerstand Lern-Chancen, aus Abfall Ressourcen – und aus Besuchenden aktive Mitgestaltende.

  • BNE und Globales Lernen

    BNE und Globales Lernen

    Ansprechpartner:innen

    Andrea Rutzen
    Andrea [dot] Rutzen [at] mohio [dot] org

    Dr. Danny Schmidt
    Danny [dot] Schmidt [at] mohio [dot] org

    Projektlaufzeit

    fortlaufend

    Zielgruppen

    • Schülerinnen und Schüler (Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Berufsschule)
    • Jugendliche und junge Erwachsene im außerschulischen Kontext (FÖJ, FSJ, Bundesfreiwilligendienst)
    • Studierende
    • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen
    • Erwachsene in anderen Kontexten (Gewerkschaften, Kirchgruppen, Volkshochschulen)
    • Breite Öffentlichkeit

    Fördermittelgeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    Projektbeschreibung

    Ziel des Projektes ist eine engagierte Zivilgesellschaft, die Verantwortung für eine friedliche, gerechte und nachhaltige globale Entwicklung übernimmt. Mit unseren Bildungsangeboten im mitteldeutschen Raum sensibilisieren wir Teilnehmende für entwicklungspolitische Themen, regen zur Reflexion der eigenen Haltung im globalen Kontext an und zeigen individuelle Handlungsmöglichkeiten auf.

    Darüber hinaus unterstützen wir schulische Akteure dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen systematisch in ihren Schulen zu verankern.

    Dies geschieht durch zwei Maßnahmen: 1) aktive Bildungsarbeit in Form von Bildungsveranstaltungen und Seminaren mit Schüler:innen und Jugendgruppen zu Themen des Globalen Lernens/BNE. Hier möchten wir unsere sehr erfolgreiche, überregionale Bildungsarbeit mit Schüler:innen und Jugendgruppen fortsetzen und unser breites und in dieser Form einzigartiges Themennetz weiterhin kompetent und zuverlässig anbieten und ausbauen. 2) Unterstützung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für nachhaltige Entwicklung in den Bundesländern mit Hilfe des Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung durch transformative Strukturentwicklung in Schulen („whole school approach“). Dazu sind auch Arbeitstreffen mit anderen Akteur:innen geplant, um neue Bildungsmaterialien zu erarbeiten und eine Strategie zu entwickeln, die in Schulen hilft Veränderungen anzustoßen, die von allen Beteiligten (Leitung, Beschäftigte, Lernende) getragen werden.

    Thematische Schlagworte

  • Global verantwortliche KMUs

    Global verantwortliche KMUs

    Ansprechpartner:innen

    Fabian Kursawe
    Fabian [dot] Kursawe [at] mohio [dot] org

    Projektstatus

    laufend

    Zielgruppen

    • Unternehmer:innen und Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
    • Kommunale Betriebe
    • Netzwerke aus dem Kontext der KMU
    • Vertreter:innen aus kommunaler Politik und Verwaltung

    Fördermittelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    Mit diesem Projekt verfolgen wir das Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Region Mitteldeutschland zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in der globalisierten Welt zu motivieren und zu befähigen.
    Um globale Themen und Herausforderungen in der Breite zu platzieren, müssen Inhalte leicht verständlich sein und gut erklärt werden. Hier bedarf es eines niedrigschwelligen Zugangs sowie zeitlich geringen Aufwands.
    Durch Informationsstreuung in der Breite sollen KMUs (inkl. kommunaler Betriebe) aus dem mitteldeutschen – und für unsere Online-Angeboten auch aus dem gesamtdeutschen Raum motiviert werden, ihrer globalen Verantwortung nachzukommen, in dem sie sich in einem ersten Schritt mit Themen globaler Herausforderungen auseinandersetzen, mit anderen dazu austauschen und eigenen Handlungsoptionen zu erarbeiten.
    Hierfür statten wir Unternehmen mit Wissen zu den rechtlichen Grundlagen sowie weiteren Informationen und Unterstützung im Bereich der „Nachhaltigen Beschaffung“ und Good Practices aus. Nähere Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Website zum Projekt.

  • Die Reise einer Jeans

    Die Reise einer Jeans

    Die Reise einer Jeans
    Zielgruppe

    Ab der 9. Klasse 

    Zeitbedarf

    Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen. Ab 90 Minuten (einer Doppelstunde) über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich. 

    Lehrplanmatch

    Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Ethik, Geographie, Sozialkunde und Wirtschaft. 

    Kosten

    i.d.R. kostenfreies Angebot

    Thema & Inhalte

    Unsere Kleidung begleitet uns täglich doch nur selten fragen wir uns: Woher kommt eigentlich meine Jeans? Im Workshop „Die Reise einer Jeans“ gehen wir dieser Frage auf den Grund. Denn hinter einem einfachen Kleidungsstück steckt eine globale Produktionskette, die viele Länder, Menschen und Ressourcen umfasst. 

    Anhand eines interaktiven Planspiels machen wir sichtbar, welche Stationen eine Jeans durchläuft: vom Baumwollfeld über die Nähfabrik bis zum Laden. Dabei begegnen uns nicht nur viele Hände, sondern auch zahlreiche soziale und ökologische Herausforderungen, wie schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne oder Umweltverschmutzung. 

    Gemeinsam wollen wir herausfinden: Wer zahlt den wahren Preis für unsere Kleidung? Und wie können wir als Verbraucher*innen zu einem bewussteren und gerechteren Kleiderkonsum beitragen? Im Dialog entwickeln wir Ideen, wie ein nachhaltiger Umgang mit Mode aussehen kann, praktisch, alltagstauglich und solidarisch. 

    Ziele

    Die Bildungsveranstaltung zielt darauf ab, ein Bewusstsein für die globalen Zusammenhänge der Textilproduktion zu schaffen. Die Teilnehmenden sollen nachvollziehen können, wie viele Stationen, Arbeitsprozesse und Menschen in einem Kleidungsstück stecken – und welche Auswirkungen unser Konsum auf Mensch und Umwelt hat. 

    Darüber hinaus geht es darum, die eigene Rolle als Konsument*in zu reflektieren, Handlungsalternativen zu entdecken und das Vertrauen in die eigene Urteilskraft zu stärken. Ziel ist es, gemeinsam Perspektiven für einen faireren und nachhaltigeren Kleidungsstil zu entwickeln. 

    Methoden

    Wir arbeiten mit einem Planspiel, in dem die Teilnehmenden verschiedene Rollen entlang der Lieferkette einer Jeans einnehmen – vom Baumwollpflücker bis zur Konsumentin. So erleben sie die Perspektiven und Interessen der beteiligten Akteure hautnah. 

    Ergänzt wird das Planspiel durch visuelle Materialien wie eine Weltkarte der Jeans-Reise, Bildkarten, Videos sowie ein Quiz zur Wissensvermittlung. In moderierten Reflexionsrunden, Murmelgruppen und auf einer gemeinsamen Ideensammlung werden eigene Erfahrungen eingebracht und konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. 

    Interesse?

    Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

  • Unsichtbare Realitäten

    Unsichtbare Realitäten

    Ansprechpartner:innen

    Dr. Danny Schmidt
    Danny [dot] Schmidt [at] mohio [dot] org

    Projektstatus

    abgeschlossen

    Zielgruppen

    • Multiplikator:innen der schulischen und außerschulischen Bildung
    • Entscheidungsträger:innen aus Bildungsinstitutionen
    • Interessierte aus Dachverbänden oder semi-staatlichen Organisationen (z.B. Engagement Global, GIZ)
    • Vereinsmitgliedern aus dem soziokulturellen Bereich

    Fördermittelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    Auf Grundlage neuer Studien, u.a. von Dr. Ladislaus Ludescher, analysieren wir, warum Länder des Globalen Südens häufig nur in Krisenkontexten erscheinen und welche Auswirkungen dies auf gesellschaftliche Wahrnehmungen hat.
    Im Workshop verbinden wir diese Erkenntnisse mit konkreten Methoden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Teilnehmenden arbeiten mi prakischen Beispielen, reflekieren gängige Repräsentationen und erproben didakische Ansäze für Globales Lernen, Perspektivwechsel und Medienkritik.

    Ziel des Workshops ist es, Muliplikator:innen der schulischen und außerschulischen Bildung dabei zu unterstützen, mediale Weltbilder kritisch einzuordnen und differenzierte Perspekiven auf globale Themen in ihre Praxis zu integrieren.
    Die Teilnehmenden erwerben fachliche Grundlagen, stärken ihre Analysefähigkeit und erhalten direkt einsetzbare Methoden, um stereotype Darstellungen zu hinterfragen, multiperspektivisches Denken zu fördern und demokratische sowie globale Handlungskompetenzen zu stärken.

  • Digitale Selbstverteidigung

    Digitale Selbstverteidigung

    Zielgruppe

    Ab der 9. Klasse

    Zeitbedarf

    Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen. Ab 90 Minuten (eine Doppelstunde) über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich.

    Lehrplanmatch

    Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Ethik, Geographie, Sozialkunde und Wirtschaft.

    Kosten

    i.d.R. kostenfreies Angebot

    Thema & Inhalte

    Wir leben in einer digitalen Welt, in der soziale Medien unsere Wahrnehmung, Meinungsbildung und sogar unser Demokratieverständnis prägen. Besonders junge Menschen bewegen sich ganz selbstverständlich in digitalen Räumen, doch diese sind nicht neutral. Algorithmen, gezielte Desinformationen, Verschwörungsmythen und manipulative Kommunikationsstrategien beeinflussen, wie wir denken, fühlen und handeln.

    Der Workshop „Digitale Selbstverteidigung“ nimmt diese Dynamiken unter die Lupe: Wie erkennen wir Fake News? Welche psychologischen Mechanismen machen uns empfänglich für Manipulation? Und wie können wir Medienkompetenz als Werkzeug für eine starke Demokratie nutzen?

    Gemeinsam gehen wir diesen Fragen auf den Grund mit interaktiven Übungen, Diskussionen und digitale Experimente. Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, selbstbestimmt mit digitalen Informationen umzugehen und ihre Urteilskraft gegenüber extremistischen, manipulativen oder destruktiven Inhalten zu stärken.

    Ziele

    Der Workshop verfolgt das Ziel, ein fundiertes Bewusstsein für die Macht und Wirkung digitaler Medien zu schaffen. Die Teilnehmenden sollen lernen, ihre eigene Mediennutzung kritisch zu hinterfragen und zu erkennen, wie sehr Algorithmen, gezielte Desinformation und emotionale Inhalte ihre Wahrnehmung und Meinungsbildung beeinflussen können.  

    Dabei steht die Verbindung von Medienkompetenz und Demokratiekompetenz im Mittelpunkt: Wer Informationen hinterfragt, erkennt Manipulationen und trifft fundierte Entscheidungen stärkt letztlich die demokratische Kultur. Der Workshop möchte junge Menschen dazu ermutigen, sich selbstbestimmt und verantwortungsvoll in digitalen Räumen zu bewegen, Desinformation zu entlarven, extremistische Narrative zu durchschauen und sich aktiv für einen respektvollen und pluralen Diskurs einzusetzen. Medienkritik wird hier nicht als Rückzug, sondern als Grundlage für eine starke, widerstandsfähige Demokratie verstanden. 

    Methoden

    Die Teilnehmenden arbeiten im Workshop aktiv und praxisnah. Sie starten mit einer Aufstellungsübung, in der sie ihr eigenes Medienverhalten reflektieren. In Kleingruppen analysieren sie anschließend reale Beispiele auf ihre Glaubwürdigkeit und entwickeln gemeinsam Kriterien für verlässliche Informationen. Ein Spiel zur „Reise einer Nachricht“ macht erfahrbar, wie Informationen sich auf dem Weg durch soziale Netzwerke verändern – ob versehentlich oder gezielt. 

    Mit einem weiteren Spiel nähern sich die Teilnehmenden den typischen Strategien von Fake News. In einer kurzen Analysephase erkennen sie, wie Sprache, Bilder und Framing unsere Wahrnehmung lenken. Ein Werbevideo dient zur Einführung psychologischer Effekte wie Confirmation Bias. Außerdem erleben sie in einer Gruppenübung die Wirkung von Filterblasen. Höhepunkt ist das digitale Spiel „Get Bad News“, das Manipulationsmechanismen interaktiv erfahrbar macht und zur Diskussion über den Umgang mit Desinformation anregt. 

    Interesse?

    Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

  • Zukunftsvisionen

    Zukunftsvisionen

    Zukunftsvisionen
    Zielgruppe

    Ab der 9. Klasse

    Zeitbedarf

    Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wüschen. Ab 120 Minuten über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich. 

    Lehrplanmatch

    Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Ethik, Geographie, Sozialkunde und Wirtschaft.

    Kosten

    i.d.R. kostenfreies Angebot

    Thema & Inhalte

    Wie wollen wir morgen leben? Und was können wir heute dafür tun? 

    In diesem Workshop gehen wir gemeinsam auf eine gedankliche Reise in die Zukunft, nicht als Science-Fiction, sondern als kreative Auseinandersetzung mit realen gesellschaftlichen Herausforderungen. Klimawandel, soziale Ungleichheit, Digitalisierung, politische Spaltung: All das prägt unsere Gegenwart. Doch wie könnte eine Zukunft aussehen, in der Solidarität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen? 

    Die Teilnehmenden entwickeln in kleinen Gruppen eigene Visionen für eine lebenswerte Zukunft, ob im Bereich Arbeit, Mobilität, Zusammenleben oder Energie. Sie setzen sich mit ihren eigenen Werten, Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven auseinander und überlegen, wie Wandel gelingen kann, im Kleinen wie im Großen. Ziel ist es, Utopien nicht nur zu träumen, sondern in konkrete Ideen und Schritte zu übersetzen, die Mut machen und zum Handeln anregen. 

    Ziele

    Der Workshop möchte dazu ermutigen, Zukunft nicht als etwas Abstraktes oder Fremdbestimmtes zu begreifen, sondern als gestaltbaren Raum, in dem eigene Vorstellungen und Werte eine Rolle spielen. Die Teilnehmenden reflektieren gesellschaftliche Herausforderungen und ihre eigene Rolle darin. Sie lernen, kreative Denkprozesse mit realistischer Planung zu verbinden und entdecken, wie sie selbst Veränderung anstoßen können – im Alltag, im Beruf oder in der Gemeinschaft. So werden Selbstwirksamkeit, Urteilsfähigkeit und Gestaltungsfreude gestärkt.

    Methoden

    Der Workshop arbeitet mit kreativen und dialogorientierten Methoden. Zu Beginn sammeln die Teilnehmenden ihre persönlichen Assoziationen zum Thema Zukunft. Eine moderierte Diskussion über aktuelle Herausforderungen schafft ein gemeinsames Fundament. In einer Zukunftswerkstatt entwickeln Kleingruppen Visionen für das Jahr 2040 und entwerfen Zukunftsbilder, die sie kreativ darstellen – z. B. als Collage, Zukunftszeitung oder Szenenspiel.

    Anschließend werden diese Visionen auf ihren Realitätsbezug hin überprüft: Was müsste heute passieren, damit dieses Zukunftsbild Wirklichkeit wird? Die Gruppen formulieren konkrete Schritte und identifizieren eigene Handlungsspielräume. Zum Abschluss reflektieren alle gemeinsam, was sie aus dem Workshop mitnehmen und welchen ersten kleinen Schritt sie selbst gehen möchten.

    Interesse?

    Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

  • Inner Development Goals

    Inner Development Goals

    Inner Development Goals
    Zielgruppe

    Ab der 10. Klasse

    Zeitbedarf

    Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wüschen. Ab 120 Minuten über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich.

    Lehrplanmatch

    Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Ethik, Geographie, Sozialkunde und Wirtschaft.

    Kosten

    i.d.R. kostenfreies Angebot

    Thema & Inhalte

    Globale Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit oder politische Spaltung verlangen nicht nur technologische Lösungen oder politische Strategien sie fordern auch eine innere Veränderung. Der Workshop „Inner Development Goals“ nimmt genau diesen Wandel in den Blick: Was brauchen wir innerlich, um im Außen wirksam zu sein?

    Im Mittelpunkt stehen die fünf Dimensionen der Inner Development Goals (IDGs): Being, Thinking, Relating, Collaborating, Acting. Sie beschreiben Fähigkeiten wie Achtsamkeit, kritisches Denken, Empathie, Dialogfähigkeit oder Mut zum Handeln, also jene Kompetenzen, die es braucht, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam und nachhaltig zu bewältigen.

    Der Workshop verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung mit persönlicher Reflexion. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren eigenen Werten, Haltungen und inneren Ressourcen auseinander und lernen Perspektiven aus dem Globalen Süden kennen. Sie erfahren, wie innere Entwicklung mit globaler Gerechtigkeit, Kooperation und nachhaltigem Handeln zusammenhängt und wie jede*r Einzelne dazu beitragen kann.

    Ziele

    Ziel des Workshops ist es, junge Menschen in ihrer inneren Haltung zu stärken und sie für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren. Sie lernen, wie persönliche Entwicklung und gesellschaftlicher Wandel zusammenhängen und wie sie durch Selbstreflexion, Empathie und Kooperation zu einer nachhaltigeren Welt beitragen können. Der Workshop fördert Selbstwirksamkeit, Wertebewusstsein und die Fähigkeit, auch in komplexen Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um den ersten Schritt zu einem bewussteren, solidarischeren und langfristig wirksamen Handeln.

    Methoden

    Der Workshop setzt auf eine Kombination aus Achtsamkeit, Kreativität, Dialog und Perspektivwechsel. Ein persönlicher Einstieg erfolgt über eine Reflexionsübung: Was bewegt mich? Was gibt mir Halt? In einem Impuls zu den IDGs lernen die Teilnehmenden die fünf Entwicklungsbereiche kennen und ordnen sich in kleinen Übungen selbst ein. Mit Methoden der Biografiearbeit oder Journaling reflektieren sie eigene Werte und Erfahrungen.

    In Kleingruppen wird dann die Verbindung zur globalen Ebene hergestellt: Welche Herausforderungen erleben junge Menschen im Globalen Süden? Welche inneren Kompetenzen brauchen wir, um diesen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen? Hier können kurze Videoclips oder Interviews eingebunden werden.

    Zum Abschluss entwickeln die Teilnehmenden persönliche Entwicklungsvorhaben oder kleine Projekte, die sie im Alltag umsetzen wollen – analog oder digital, individuell oder im Team. Die Reflexion im Plenum rundet den Workshop ab und schafft Raum für gegenseitige Ermutigung und Verbindung.

    Interesse?

    Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

  • Soziale Zukunftswerkstatt

    Soziale Zukunftswerkstatt

    Ansprechpartner:innen

    Fabian Kursawe
    Fabian [dot] Kursawe [at] mohio [dot] org

    Projektstatus

    abgeschlossen

    Zielgruppen

    • Engagierte Vereinsmitglieder aus dem soziokulturellen Bereich
    • Multiplikator:innen und Freiberufler:innen aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
    • Gemeinnützige Organisationen, selbstständige Fundraiser:innen und Gründer:innen
    • Unternehmer:innen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen
    • Offen für alle Interessierten

    Fördermittelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    Die soziale Zukunftswerkstatt schafft einen Raum, in dem sich verschiedene Akteur:innen vernetzen, soziale Innovationen diskutieren und neue Beteiligungs- und Ideenfindungsmethoden ausprobieren können. Zusammen wollen wir eine Umgebung für kollektives Lernen und Lösungsfindungen für soziale Herausforderungen bilden, in denen wir uns austauschen und experimentieren können. Die komplexen Fragen, zu denen es nicht „die eine“ Lösung oder überhaupt eine einfache Lösung gibt, sind das zentrale Thema zu denen partizipativ und kreativ neue Lösungswege gefunden werden sollen. Hierfür braucht es das dafür notwendige Mindset und die Kompetenzen. Vor allem Kooperation, Partizipation und Verständnis für Andersdenkende sind wichtig. Mit einem Mix aus Netzwerktreffen und interaktiven Workshops bringen wir die Teilnehmenden zusammen und vermitteln ihnen diese wichtigen Kompetenzen um den  gesellschaftlichen Wandel in Halle und dem Saalekreis aktiv zu gestalten.

  • Postkoloniale Denkräume

    Postkoloniale Denkräume

    Ansprechpartner:innen

    Dr. Danny Schmidt
    Danny [dot] Schmidt [at] mohio [dot] org

    Projektlaufzeit

    abgeschlossen

    Zielgruppen

    • Multiplikator:innen und Freiberufler:innen aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
    • Entscheidungsträger:innen aus Bildungsinstitutionen
    • Interessierte aus Dachverbänden oder semi-staatlichen Organisationen (z.B. Engagement Global, GIZ)
    • Vereinsmitgliedern aus dem soziokulturellen Bereich

    Fördermittelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    Der Workshop will Bildungsakteur:innen sensibilisieren, ihre Rolle zu reflektieren und Lösungen zu finden, um das Bildungsumfeld diverser und dekolonialisierter zu gestalten. Nur durch Dekolonialisierung kann gerechtere Bildung erreicht werden. Durch eine dynamische Reflexionspraxis und klare Begriffsdefinitionen soll ein tieferes Verständnis für Postkolonialismus und die damit verbundenen Herausforderungen geschaffen werden.

    Unser Projekt bietet praxisnahe Workshoptage die eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Postkolonialismus, Medien und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit ermöglichen. Während der face-to-face Workshops fördern wir intensiven Austausch und kritische Reflexion.

    Die Workshops thematisieren die Notwendigkeit, sich von binären Denkmustern und kolonialen Narrativen zu lösen, um eine inklusive und umfassende Bildung zu fördern. Ziel ist es, Bildungsakteur:innen für ihre eigene Rolle in diesen Strukturen zu sensibilisieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um das Bildungsumfeld diverser und dekolonialisierter zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die Neugestaltung von Lehrinhalten, sondern auch um die Transformation von Lehrmethoden, Lehrer:innen und institutionellen Rahmenbedingungen. Mohios Expertise in der Medienbildung sowie die Beiträge von Expert:innen zur Dekolonialität fließen harmonisch ein, um eine ganzheitliche Perspektive zu bieten.

  • Neue Weltsichten – Der Globale Süden im medialen Fokus

    Neue Weltsichten – Der Globale Süden im medialen Fokus

    Ansprechpartner:innen

    Dr. Danny Schmidt
    Danny [dot] Schmidt [at] mohio [dot] org

    Projektstatus

    abgeschlossen

    Zielgruppen

    • Bildungsreferent:innen
    • Wissenschaftler:innen
    • Multiplikator:innen
    • Lehrkräfte
    • Medienpädagog:innen
    • Offen für alle, die Interesse an dem Thema haben

    Fördermittelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    In diesem Präsenzworkshop vermitteln wir aktuelle Erkenntnisse aus der Auslandsberichterstattung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Medienpädago:innen und Lehrkräfte werden Methoden kennenlernen, die auf die Dekonstruktion von Vorurteilen und die Förderung demokratischer Prozesse abzielen.
    Der Workshop bietet ein Update und neue Perspektiven jenseits des Eurozentrismus. Er dient als Raum für Dialog und den gemeinsamen Prozess des „Verlernens“, um Machtverhältnisse und eigene Haltungen kritisch zu reflektieren.
    Wir planen, ein tieferes Verständnis für die komplexen Herausforderungen in der politischen Medienbildung und BNE zu schaffen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen wollen wir zur Qualitätssicherung beitragen und die Entwicklung einer nachhaltigeren und gerecheren Zukunft vorantreiben.

  • Schools4Future – Globale Entwicklung in Lehre und Schule wirksam verankern

    Ansprechpartner:innen

    Projektstatus

    abgeschlossen

    Zielgruppen

    • Schülerinnen und Schüler
    • Studierende
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen

    Fördermitelgeber

    Hier sollten die Logos unserer Förderer und Partner angezeigt werden. Leider ist dies aufgrund technischer Probleme aktuell nicht möglich. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung.

    Projektbeschreibung

    Die Verankerung von BNE und Globalem Lernen in der Lehre für angehende Lehrer:innen im Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig durch ein Seminarangebot (Grund- und Aufbaukurs) im Angebotskatalog der Ergänzungsstudien der Universität. Reguläre Anpassung der Angebote an Bedürfnisse der Zielgruppen sowie Anpassung an Rahmenbedingungen, inklusive an digitale Formate (Corona-bedingt). Kontaktaufbau mit Partnerschulen und intensive Kontaktpflege und Absprachen mit Schulen um den Weg für die weitere Zusammenarbeit, bzw. die Durchführung von Workshops zu ebenen. Umsetzung der im Aufbaukurs erarbeiteten Konzepte durch Workshops mit Schüler:innen unserer Partnerschulen. Erarbeitung und Umsetzung von Workshops für Lehrer:innen an den Partnerschulen. Diese Workshop hatten zum Ziel, BNE, Globales Lernen und entwicklungspolitische Themen verstärkt in den Fokus der Schule zu rücken, um gemeinsam erste Schritte hin zu transformativen Prozessen in der Schule zu erarbeiten. Entwicklung und Umsetzung von Feedbackformaten für alle Teilnehmendengruppen.

    Thematische Schlagworte

    • BNE
    • Methoden
    • MDG/ SDG
  • BNE nachhaltig stärken

    Projektbeschreibung

    Mit diesem Projekt sollte das Globale Lernen/BNE nachhaltig gestärkt werden. Dazu hatten wir zwei zentrale Maßnahmen geplant – aktive Bildungsarbeit und ein „BNE Labor“: Zum Einen haben wir unsere sehr erfolgreiche, (über)regionale Bildungsarbeit mit Schüler:innen und Jugendgruppen fortsetzen und somit unser breites und in dieser Form einzigartiges Themennetz weiterhin kompetent und zuverlässig angeboten. Zu den Themengebieten gehörten „Klassiker“ wie der Faire Handel, aber auch Innovatives, wie die entwicklungspolitische Medienkompetenz. Zum Anderen haben wir selbstkritisch festgestellt, dass nicht nur unsere Arbeit noch viel Potential hat, um wirklich transformativ zu wirken. Deshalb wollten wir noch stärker „inspirieren statt deprimieren“ und uns den „blinden Flecken“ in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit widmen: Unklarheit über eigene und (unbewusst) vermittelte Werte, Fokus auf Symptomen statt auf tieferliegende bzw. systemische Ursachen, mangelndes Bewusstsein über die vermittelten Frames und Narrative und im Allgemeinen das fundamentale Fehlen von positiven Visionen, die zum Handeln motivieren. Hier haben wir bundesweit mit anderen Akteur:innen einem Bewusstseinswandel innerhalb der Bildungslandschaft den Weg bereitet.

    Zielgruppen
    • Schülerinnen und Schüler
    • Realschule
    • Gesamtschule
    • Gymnasium
    • Berufsschule
    • Kinder und/oder Jugendliche (z. B. Jugendgruppen) im außerschulischen Kontext
    • Studierende
    • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen
    • Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft/des Handels
    Thematische Schlagworte

    01.01.2019 – 31.12.2021

    Projektbeschreibung

    Mit diesem Projekt sollte das Globale Lernen/BNE nachhaltig gestärkt werden. Dazu hatten wir zwei zentrale Maßnahmen geplant – aktive Bildungsarbeit und ein „BNE Labor“: Zum Einen haben wir unsere sehr erfolgreiche, (über)regionale Bildungsarbeit mit Schüler:innen und Jugendgruppen fortsetzen und somit unser breites und in dieser Form einzigartiges Themennetz weiterhin kompetent und zuverlässig angeboten. Zu den Themengebieten gehörten „Klassiker“ wie der Faire Handel, aber auch Innovatives, wie die entwicklungspolitische Medienkompetenz. Zum Anderen haben wir selbstkritisch festgestellt, dass nicht nur unsere Arbeit noch viel Potential hat, um wirklich transformativ zu wirken. Deshalb wollten wir noch stärker „inspirieren statt deprimieren“ und uns den „blinden Flecken“ in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit widmen: Unklarheit über eigene und (unbewusst) vermittelte Werte, Fokus auf Symptomen statt auf tieferliegende bzw. systemische Ursachen, mangelndes Bewusstsein über die vermittelten Frames und Narrative und im Allgemeinen das fundamentale Fehlen von positiven Visionen, die zum Handeln motivieren. Hier haben wir bundesweit mit anderen Akteur:innen einem Bewusstseinswandel innerhalb der Bildungslandschaft den Weg bereitet.

    Zielgruppen
    • Schülerinnen und Schüler
    • Realschule
    • Gesamtschule
    • Gymnasium
    • Berufsschule
    • Kinder und/oder Jugendliche (z. B. Jugendgruppen) im außerschulischen Kontext
    • Studierende
    • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen
    • Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft/des Handels
    Thematische Schlagworte
    • BNE
    • MDG/ SDG
    • Entwicklungsbewusstsein
    • Klimawandel
    • Fairer Handel: Lieferketten
  • Die Relevanz des Systems – Entwicklung neu denken

    Projektbeschreibung

    Zielgruppen

    • Schülerinnen und Schüler
    • Realschule
    • Gymnasium
    • Kinder und/oder Jugendliche (z. B. Jugendgruppen) im außerschulischen Kontext
    • Studierende
    • Seniorinnen und Senioren
    • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Lehrkräfte/Pädagoginnen und Pädagogen
    • Nichtregierungsorganisationen (NRO)
    • Sonstige Handwerklich Orientierte, künstlerisch-kulturell Interessierte, Ehrenamtliche und AktivistInnen in NGOs, Designer, KünstlerInnen, Arbeitstätige, Arbeitssuchende

    Thematische Schlagworte

    • BNE
    • Ländliche Entwicklung