In diesem Video erfährst du, was Kreislaufwirtschaft bedeutet, wie sie sich vom Recycling unterscheidet – und warum sie für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen wichtig ist.
Unser aktuelles Wirtschaftssystem folgt zumeist dem Prinzip „Take – Make – Waste“: Rohstoffe werden entnommen, Produkte hergestellt, kurz genutzt und dann entsorgt. Dieses Verhalten verschwendet wertvolle Ressourcen und überbeansprucht sowohl unsere natürlichen Rohstoffquellen als auch Schadstoffsenken. Wie lässt sich also nachhaltiger wirtschaften? Die Antwort: Durch Kreislaufwirtschaft. Denn dank Prinzipien wie Wiederverwenden, Reparieren und Umnutzen werden Produkte und Materialien länger nutzbar, wodurch Ressourcen geschont und Abfälle vermieden werden.
Medienkritik zeitlos und ideologiefrei zu vermitteln ist uns bei mohio ein besonders großes Anliegen. Wie genau wir das in unseren Bildungsveranstaltungen machen, erfahrt ihr im Video.
Dort stellt Fabian Kursawe im Rahmen der IMV-Jubiläumskonferenz zum 20-jährigen Bestehen des Instituts für Medienverantwortung einige Ansätze, die wir in unseren Medienkompetenz-Workshops vermitteln vor. Dabei geht es nicht um das Identifizieren von guten oder schlechten, wahren oder unwahren Nachrichtenmeldungen, sondern darum zu Grunde liegende Systeme zu verstehen, psychologische Effekte auch bei sich selbst zu erkennen und zu begreifen welche Macht die gezielte Auswahl von Sprache und Bildern auf das Wirken einer Nachricht hat.
Habt ihr nach dem Video Lust bekommen die im Video vorgestellten Methoden und viele weitere selbst einmal auszuprobieren? Dann wendet euch einfach an kontakt [at] mohio [dot] org und wir kommen mit dem Workshop zu euch!
In der vorerst letzten Folge von Grüne Ohren besucht Josephiene Kursawe diesmal keine einzelne Schule, sondern widmet sich einem Thema, das in vielen beisherigen Folgen schon angeklungen ist – dem Whole School Approach, oder auf Deutsch: dem Ansatz für die ganze Schule.
Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung? Welche Konzepte gibt es bereits, und worauf kommt es an, wenn Schule sich als Ganzes auf den Weg macht?
In dieser Folge gibt es zur Abrundung des Podcasts einen einen Überblick zum Thema Whole School Approach, verschiedene Zugänge werden vorgestellt und – ganz im Sinne dieses Podcastformats – mit Stimmen aus der Praxis verwebt. Expertinnen aus unterschiedlichen Initiativen, die sich für eine nachhaltige Schulentwicklung einsetzen, kommen zu Wort.
Wenn du dich also fragst, wie mehr Nachhaltigkeit in deine Schule kommen kann, wo du anfangen kannst und wer dich dabei unterstützen kann, dann bist du hier genau richtig.
Wenn du willst, dass dieser Podcast weitergeht, noch mehr Schule, aber auch andere Institutionen, wie in dieser Folge oder auch Kitas eine Stimme bekommen, beteilige dich an unserer Umfrage und teile uns deine Wünsche mit. Die Umfrage findest du hier: https://forms.office.com/e/Cf2npM8jMG
Für mehr Infos und kleine Ausschnitte aus unserem Podcast vorab, folge uns gerne auf Instagram und Facebook. Wenn du uns Feedback geben möchtest oder es Probleme mit dem Podcast gibt, schreib uns gerne über diese Kanäle oder an unsere Mail-Adresse kontakt [at] mohio [dot] org. Auf unserer Webseite https://www.mohio.org findest du noch mehr Infos zu mohio und allem, was wir sonst noch so machen. Hier findest du alle Folgen unseres Podcasts. Das Transkript zur zehnten Folge folgt in Kürze.
Der Podcast „Grüne Ohren“ ist eine Produktion von mohio.
Vielen Dank an unseren Vorstand sowie unsere Geschäftsführerin Andrea Rutzen für das Vertrauen und die große Unterstützung.
Nachdem wir über den Jahreswechsel aufgrund von Krankheit das Veröffentlichen der neuen Podcastfolgen pausieren mussten, geht es nun endlich weiter – und wir haben spannendde Folgen für euch parat.
Ins neue Jahr starten wir mit der Grundschule Dörnberg. In deren Schulalltag bekommen wir nicht nur Einblicke von Frau Heidelbach, der Schulleiterin und Frau Beyer, Lehrerin und Umweltbeauftragte der Schule, sondern auch von den zwei Viertklässler:innen Emilia und Benjamin. Mit vielen Aktionen und regionalen Projektpartner:innen und Expert:innen schafft die Schule ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den Köpfen der Schüler:innen.
Leider gab es bei der Aufnahme des Podcasts einige Tonprobleme, welche vor allem bei Frau Heidelbach und Emila aufgetreten sind. Wir entschuldigen uns für diese Probleme und hoffen, dass ihr die Folge trotzdem genießen könnt.
Wir wollen dein Feedback haben! Wenn du also schon einige Folgen des Podcasts gehört hast, mach hier: https://forms.office.com/e/Cf2npM8jMG bei unserer Umfrage zum Podcast mit und lass deine Meinung in unsere nächsten Folgen einfließen!
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Der Podcast „Grüne Ohren“ ist eine Produktion von mohio.
Vielen Dank an unseren Vorstand sowie unsere Geschäftsführerin Andrea Rutzen für das Vertrauen und die große Unterstützung.
Weiter gehts mit der zweiten Folge des Podcasts „Grüne Ohren“. Am Montag den 18.11.2024 könnt ihr sie überall wo es Podcasts gibt hören.
Diesmal geht es nach Niedersachsen zur Grundschule am Wingster Wald. Im Gespäch mit der Schulleiterin Frau Cordes und der Lehrerin und BNE-Beauftragten Frau Remien gibt es spannende Einblicke in einen Schulalltag, in dem schon seit knapp 10 Jahren Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und des Globalen Lernens eine Rolle spielen. Wie dabei die Partizipation der Schüler:innen groß geschrieben wird, wie internationale Projekte mit Schulen aus Indien und Mexiko auf Augenhöhe durchgeführt werden und welche Rolle musikalische Bildung dabei spielt, erfahrt ihr im Podcast.
Für mehr Infos und kleine Ausschnitte aus unserem Podcast vorab, folge uns gerne auf Instagram und Facebook. Wenn du uns Feedback geben möchtest oder es Probleme mit dem Podcast gibt, schreib uns gerne über diese Kanäle oder an unsere Mail-Adresse kontakt [at] mohio [dot] org. Auf unserer Webseite https://www.mohio.org findest du noch mehr Infos zu mohio und allem, was wir sonst noch so machen. Hier findest du alle Folgen unseres Podcasts. Das Transkript zur zweiten Folge findest du hier: Transkript Folge 2 – Grundschule am Wingster Wald.
Der Podcast „Grüne Ohren“ ist eine Produktion von mohio.
Vielen Dank an unseren Vorstand sowie unsere Geschäftsführerin Andrea Rutzen für das Vertrauen und die große Unterstützung.
Die erste Folge unseres Podcasts „Grüne Ohren“ könnt ihr ab jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt.
In der ersten Folge sind wir zu Gast bei der Grundschule Diemitz/Freiimfelde in Halle an der Saale. Frau Graf, Schulsozialarbeiterin, und Frau Mühlbach, Klassenlehrerin einer 2. Klasse, erzählen uns wie sie mit verschiedenen Projekten nicht nur bei den 300 Schüler:innen eine Basis für nachhaltiges Denken und Handel schaffen, sondern mit der Umgestaltung ihres betonierten Schulhofs hin zu einem grünen Klassenzimmer auch langfristig eine Grundlage für nachhaltiges Lernen schaffen.
In Bezug auf die Entkolonialisierung des Denkens muss es ständig zum Vibrieren gebracht werden.
Maria do Mar Castro Varela
Der zweitägige Workshop will Bildungsakteur:innen sensibilisieren, ihre Rolle zu reflektieren und Lösungen zu finden, um das Bildungsumfeld diverser und dekolonialisierter zu gestalten. Nur durch Dekolonialisierung kann gerechtere Bildung erreicht werden.
Unser Projekt biete praxisnahe Workshoptage die eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Postkolonialismus, Medien und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit ermöglichen. Während der face-to-face Workshops fördern wir intensiven Austausch und kritische Reflexion.
Die Workshops thematisieren die Notwendigkeit, sich von binären Denkmustern und kolonialen Narrativen zu lösen, um eine inklusive und umfassende Bildung zu fördern. Ziel ist es, Bildungsakteur:innen für ihre eigene Rolle in diesen Strukturen zu sensibilisieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um das Bildungsumfeld diverser und dekolonialisierter zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die Neugestaltung von Lehrinhalten, sondern auch um die Transformation von Lehrmethoden, Lehrer:innen und institutionellen Rahmenbedingungen.
Am vergangenen Wochenende (22. – 24.11.2024) fand der erste Workshop „Postkoloniale Denkräume: Entwicklungspolitische Bildungsakteur:innen im Perspektivwandel“ im Adolf-Schmidt-Bildungszentrum in Haltern am See statt. Gemeinsam haben wir uns intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie Bildungsakteur:innen zu einer dekolonialen und gerechteren Bildungslandschaft beitragen können. In spannenden Diskussionen, interaktiven Übungen und einem regen Austausch haben wir wertvolle Impulse gesammelt, um postkoloniale Perspektiven in der Bildungsarbeit zu verankern.
Nun blicken wir voller Vorfreude auf den kommenden Workshop in Erfurt, der am 29. und 30. November 2024 bei unseren Kooperationspartner:innen vom Mit Medien e.V. in der Brühler Straße 52, 99084 Erfurt, stattfindet.
Unsere Referierenden sind erneut Amina Hikari Fall, Lawrence Oduro-Sarpong und Danny Schmidt.
Der Workshop beginnt am 29.11. um 12:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Am Samstag, den 30.11., starten wir bereits um 10:00 Uhr und schließen um 16:00 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es wird ein kleines Catering mit vegetarischen Speisen angeboten.
Wir freuen uns auf einen spannenden Workshop.
Zielsetzung
Unser Ziel ist es, durch eine dynamische Reflexionspraxis und klare Begriffsdefinitionen ein tieferes Verständnis für Postkolonialismus und die damit verbundenen Herausforderungen zu schaffen. Mohios Expertise in der Medienbildung sowie die Beiträge von Expert:innen zur Dekolonialität fließen harmonisch ein, um eine ganzheitliche Perspektive zu bieten.
Zielgruppe
Im Mittelpunkt des Workshops stehen Multiplikator:innen und Freiberufler:innen aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Aber auch Akteur:innen aus anderen Bundesländern sind herzlich wilkommen. Entscheidungsträger:innen aus Bildungsinstitutionen und Interessierte aus Dachverbänden oder semi-staatlichen Organisationen (z.B. Engagement Global, GIZ) sind ebenfalls herzlich eingeladen. Grundsätzlich ist der Workshop aber offen für alle Menschen, die sich für das Thema interessieren.
Termine und Veranstaltungsorte
Der Workshop wird insgesamt dreimal und an verschiedenen Orten angeboten. Alle Termine finden ausschließlich in Präsenz statt. Fartkosten werden übernommen.
Adolf Schmidt Bildungszentrum der IGBCE
in Haltern am See
Mit Medien e.V. in Erfurt
Medienkulturzentrum Dresden e.V.
22. November: 18:00 – 19:00 Uhr
23. November: 09:00 – 18:00 Uhr
24. November: 09:00 – 12:00 Uhr
29. November: 12:00 – 18:00 Uhr
30. November: 10:00 – 16:00 Uhr
03. Dezember: 12:00 – 18:00 Uhr
04. Dezember: 10:00 – 16:00 Uhr
Referent:innen
Tahir Della (ISD): Langjähriger Aktivist in der jüngeren Schwarze Bewegung in Deutschland. Er ist in diesem Kontext in der Bildungsarbeit in den Themen Rassismus und Dekolonisierung aktiv..
Amina Hikari Fall (ISD): Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der ISD, mit Expertise in den Bereichen Anti-Rassismus und Empowerment.
Lawrence Oduro-Sarpong (glokal e.V.): Diversity-Trainer, Experte für Globales Lernen, Mediator, Coach, Supervisor und Prozessbegleiter. Seine Workshops zielen darauf ab, interkulturelle Kompetenzen und machtkritische Perspektiven zu stärken.
Dr. Danny Schmidt (Mohio e.V.): Wissenschaftlicher Dozent und Experte für kritische Medienbildung. Er vermittelt praxisnahe Methoden, um mediale Machtstrukturen aufzudecken und zu hinterfragen.
Anmeldung
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, allerdings ist die Zahl der Plätze begrenzt. Melden Sie sich bitte frühzeitig an. Geben Sie in der Anmeldung bitte an, an welchem Standort Sie teilnehmen möchten. Verbindliche Anmeldung erfolgt per QR-Coder oder per E-Mail an:
Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre personenbezogenen Daten gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Rahmen der Durchführung dieser Veranstaltung gespeichert und verwendet werden.
Anke ist seit Sommer Teil unseres Teams. Aktuell leitet sie unser Projekt Zukunft.Mittelstand.Global, das sich auf die Beratung kleiner und Mittelständischer Unternehmen fokussiert.
Anke, was schätzt du an deiner Arbeit bei mohio?
Als Ostasienwissenschaftlerin kenne ich globalgeschichtliche Zusammenhänge und ihre gegenwärtigen Folgen; als Geographin verstehe ich Geosysteme, Kreisläufe und die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit; als angehende Organisationsentwicklerin beschäftige ich mit Wandel und Widerständen. All diese Aspekte und Interessen führt meine Arbeit bei mohio zusammen und ermöglicht mir dabei den Austausch mit Menschen, die auf unterschiedlichsten Wegen eine bessere Zukunft für alle gestalten wollen.
In diesem Präsenzworkshop am 18. und 19. Oktober 2024 vermitteln wir aktuelle Erkenntnisse aus der Auslandsberichterstattung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Medienpädagog:innen, politische Bildner:innen und Lehrkräfte werden Methoden kennenlernen, die auf die Dekonstruktion von Vorurteilen und die Förderung demokratischer Prozesse abzielen.
Der Workshop bietet ein Update und neue Perspektiven jenseits des Eurozentrismus. Er dient als Raum für Dialog und den gemeinsamen Prozess des „Verlernens“, um Machtverhältnisse und eigene Haltungen kritisch zu reflektieren.
Die im Workshop erarbeiteten Ergebnisse werden als Foliensatz editiert und online zur Verfügung gestellt.
Ziele
Wir planen, ein tieferes Verständnis für die komplexen Herausforderungen in der politischen Medienbildung und BNE zu schaffen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen wollen wir zur Qualitätssicherung beitragen und die Entwicklung einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft vorantreiben.
Veranstaltungsort
Aufbauhaus
Prinzenstraße 85B
10969 Berlin
Teilnahmebeitrag
Der Workshop ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
Fahrt- und Übernachtungskosten werden erstattet.
copyright byHenriette Dieckhoff
Hier könnt ihr die Dokumentation des Workshops herunterladen
Dr. Thomas Klein vom Partnernetzwerk Medien und Dr. Danny Schmidt von Mohio e.V. gaben in ihrer Einführung einen umfassenden Überblick über den von ihnen organisierten Workshop. Sie verwiesen dabei auf zwei bedeutende Studien bzw. Publikationen der letzten Jahre: „Das Verblassen der Welt“ (Otto-Brenner-Stiftung, 2022) und „Vergessene Welten und blinde Flecken“ (2020). Beide Arbeiten verdeutlichen, wie stark die Länder des globalen Südens in der Berichterstattung vernachlässigt werden. Eine anlässlich der Studien entwickelte Wanderausstellung wurde im Rahmen des Workshops präsentiert.
Der erste Tag fokussierte sich auf die Auslandsberichterstattung. Christina Schott, langjährige Journalistin und Geschäftsführerin des Netzwerks Weltreporter.net, beleuchtete in ihrem Impulsvortrag die aktuellen Herausforderungen der Auslandsberichterstattung. Ihre Ausführungen boten spannende Einblicke in die zentralen Faktoren, die zum „Verblassen der Welt“ beitragen.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Amanda Groschke, Expertin für BNE und Mitglied des Partnernetzwerks Medien, zeigte in ihrer Keynote „Neue Welt(an)sichten für die BNE“ eindrucksvoll auf, wie Weltbilder das Verhältnis zwischen globalem Norden und Süden prägen. Sie unterstrich, dass eine zukunftsorientierte BNE nur durch Berücksichtigung der globalen Nachhaltigkeitsziele möglich ist.
An beiden Tagen stellten die Organisatoren praxisnahe Methoden für die Bildungsarbeit vor, die mit großem Engagement der Teilnehmenden diskutiert wurden. Zu den Teilnehmenden zählten Bildungsreferentinnen und -referenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Lehrkräfte.
Der Workshop wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Referent:innen
Amanda Groschke M.A.
Sozialwissenschaftlerin und Dozentin für Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und ästhetische Forschung. Bei der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein arbeitet sie als Projektreferentin zu den Themen Datensouveränität und soziale Innovation in ländlichen Räumen.
Dr. Thomas Klein
Sprecher des Partnernetzwerk Medien, arbeitet freiberuflich als Hochschuldozent, Green Consultant für Film & TV, Filmkritiker sowie in der Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Christina Schott
Geschäftsführerin des Korrespondentennetzwerks Weltreporter, davor 20 Jahre freie Südostasienkorrespondentin. Für das Goethe-Institut und andere Organisationen hat sie interkulturelle Projekte in Indonesien konzipiert und koordiniert.
Dr. Danny Schmidt
Wissenschaftlicher Dozent und entwicklungspolitischer Referent bei mohio e.V., zuständig für den Bereich kritische Medienbildung und Medienkompetenz.
Workshopzeiten und Ablaufplan
Freitag 18.10.2024
Schwerpunkt: Medienbildung
12:00 Uhr – Ankommen und gemeinsames Mittagessen
13:00 Uhr – Einführung ins Thema und Verortung
13:15 Uhr – Input: Christina Schott (Perspektive Medienbildung)
14:15 Uhr – Feedback und Diskussion
15:15 Uhr – Kaffeepause
15:30 Uhr – Methodenvorstellung: Dr. Danny Schmidt (Medienbildung)
16:30 Uhr – AGs: Erarbeitung von Impulsfragen zur Methode (Einbeziehung eigener Methoden möglich)
17:15 Uhr – Vorstellung und Diskussion der Impulsfragen aus den AGs
18:00 Uhr – Abschluss Tag 1
Samstag 19.10.2024
Schwerpunkt: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
09:00 Uhr – Ankommen und gemeinsames Frühstück)
10:00 Uhr – Input: Amanda Groschke M.A. (Perspektive BNE)
11:00 Uhr – Feedback und Diskussion
12:00 Uhr – Mittagspause
13:00 Uhr – Methodenvorstellung: Dr. Thomas Klein (BNE)
14:00 Uhr – AGs: Erarbeitung von Impulsfragen zur Methode (Einbeziehung eigener Methoden möglich)
14:45 Uhr – Vorstellung und Diskussion der Impulsfragen aus den AGs
15:30 Uhr – Zusammenfassung
16:00 Uhr – Abschluss Tag 2
Anmeldung
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung per QR-Coder oder per E-Mail an:
Die Veranstaltung ist barrierefrei und findet in deutscher Sprache statt. Es ist möglich, entweder an beiden Tagen oder nur an einem der beiden Tage teilzunehmen.
Der Workshop wird veranstaltet von mohio e.V. und dem Partnernetzwerk Medien im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung des BMBF.
Der Workshop wird im Rahmen der nationalen Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Datenschutz
Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre personenbezogenen Daten gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Rahmen der Durchführung dieser Veranstaltung gespeichert und verwendet werden.
„Revierpionier“ am 14.09.2024 in FreyburgPreisverleihung Publikumspreis „Lokalgestalten“
Wir haben den Revierpionier Publikumspreis “Lokalgestalten” in der Region Halle (Saale) mit dem Projekt „Soziale Zukunftswerkstatt, dass wir zusammen mit dem Steilen Berg entwickelt haben, gewonnen! Das war natürlich nur Dank eurer Unterstützung und eurem Voting für uns überhaupt möglich 💚
🥳🙏🏽🥳🙏🏽🥳🙏🏽🥳🙏🏽🥳🙏🏽🥳🙏🏽
Doch was machen wir jetzt mit dem Preisgeld?
Wir entwickeln nun eine Veranstaltungsreihe für euch, die einen Raum für Akteure des Wandels bietet, um sich zu vernetzen, soziale Innovationen zu diskutieren und neue Methoden zur Beteiligung und Ideenfindung auszuprobieren. Zusammen mit Partnern aus Halle und dem Saalekreis werden wir Austausch- und Experimentierräume anbieten und durch den Wechsel der Veranstaltungsorte verschiedene „Blasen“ miteinander in Kontakt bringen. Die komplexen Herausforderungen, zu denen es nicht „die eine“ Lösung oder überhaupt eine einfache Lösung gibt, sind das zentrale Thema zu denen partizipativ und kreativ neue Lösungswege gefunden werden sollen. Hierfür braucht es das dafür notwendige Mindset und die Kompetenzen. Vor allem Kooperation, Partizipation und Verständnis für Andersdenkende sind wichtig. Hier setzt unser Projekt an. Unser Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, die kollektives Lernen und die Entwicklung von Lösungen für aktuelle und komplexe soziale Herausforderungen fördert.
Also bleibt gespannt auf das, was jetzt kommt! Alle neuen Informationen gibt es dann natürlich auch hier auf der Webseite und auf Instagram, also folgt uns am besten, wenn ihr es noch nicht tut 😉
Der zweitägige Workshop will Bildungsakteur:innen sensibilisieren, ihre Rolle zu reflektieren und Lösungen zu finden, um das Bildungsumfeld diverser und dekolonialisierter zu gestalten. Dies erfordert eine Neugestaltung von Lehrinhalten, Lehrmethoden und institutionellen Rahmenbedingungen. Nur durch Dekolonialisierung kann gerechtere Bildung erreicht werden.
Es geht in unseren Workshop um eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Postkolonialismus, Medien und entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Unser Ziel ist es, eine dynamische kritische Reflexions-praxis zu fördern und klare Begriffsdefinitionen für ein umfassendes Verständnis zu schaffen.
Der Workshop wird insgesamt dreimal und an verschiedenen Orten angeboten. Alle Termine finden ausschließlich in Präsenz statt. Fartkosten werden übernommen.
Weitere Infos zu den einzelnen Terminen, Inhalten und Referent:innen erfahrt ihr bald hier und über Instagram!
Termin 1:
22. November: 18:00 – 19:00 Uhr
23. November: 09:00 – 18:00 Uhr
24. November: 09:00 – 12:00 Uhr
Adolf Schmidt Bildungszentrum der IGBCE in Haltern am See
Für den Podcast „Grüne Ohren“ sind wir auf der Suche nach Schulen, die sich für eine global nachhaltige Welt engagieren! Schulen jeder Schulform sind dazu eingeladen, ihre Projekte, Erfahrungen und Visionen zu teilen.
Was? Vorstellung der Schule in einer Podcast-Folge
Wer? 2-3 Personen aus Schulleitung, Kollegium, Schüler:innen oder Elternschaft
Wie lange? ca. 45 min (Zeitaufwand insgesamt ca. 2h, remote möglich)
Wann? Juni 2024 – Mai 2025
Eure Schule soll auf jeden Fall dabei sein? Meldet euch gern!
Die Gemeinwohlökonomie, kurz GWÖ, ist eine alternative Wirtschaftsform. Christian Felber veröffentlichte die Idee dazu 2010 in seinem gleichnamigen Buch. Oberstes Ziel ist das Wohl aller Menschen und der Umwelt.
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In diesem Video wollen wir zusammen einen Blick auf die aktuelle Weltlage und unsere derzeitigen Krisen und Problem werfen, vor allem aber unser derzeitiges Wirtschaftssystem unter die Lupe nehmen. Dabei bietet die GWÖ uns Einblicke, wie Wirtschaft auch anders funktionieren kann. Indem die GWÖ Menschen, Tiere und den Planeten über Profit, ständigen Wachstum und Geldanhäuft stellt, soll die Wirtschaft wieder allen zugutekommen.Ein wichtiger Teil der GWÖ ist die Gemeinwohlmatrix und das Gemeinwohlprodukt. Beide fungieren als GWÖ-Werkzeuge und sind wesentliche Bestandteile der alternativen Wirtschaftsform. Zudem sollen Kooperation, Zwischenmenschlichkeit, ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Achtsamkeit gestärkt werden.
Noch mehr Infos zum Thema findest du unter https://germany.ecogood.org/ und im Buch „Gemeinwohlökonomie“ von Christian Felber.
Städte spielen eine zentrale Rolle im globalen Kampf gegen den Klimawandel. Lokale Klimaschutzmaßnahmen, wie der Ausbau des ÖPNVs und Begrünungen, sind wegweisend für eine klimagerechte Zukunft. Drei Städte zeigen, wie erste Maßnahmen aussehen können:
🚙 Paris stimmt für höhere Parkgebühren für SUV 🚙
Bei einer Bürger:innenbefragung in Paris haben sich 54,5 Prozent für eine deutliche Erhöhung der Parkgebühren für schwere Stadtgeländewagen ausgesprochen. Aus üblicherweise 6 Euro pro Stunde Parken im Zentrum werden 18 Euro. Das Argument der Stadt für höhere Gebühren: Die schweren Autos verursachen eine erhöhte Umweltverschmutzung, beanspruchen viel öffentlichen Raum und gefährden die Verkehrssicherheit. Der Sondertarif gilt nur für Besucher:innen.
🌱 Schottergärten sollen in Nordrhein-Westfalen verschwinden 🌱
In der neuen Landesbauordnung2024- NRWs wird das Verbot nicht begrünter Gartenflächen präziser gefasst, womit Schotterungen und Kunstrasen zur Gestaltung von Gartenflächen nun explizit ausgeschlossen sind. Ob die Kommunen das Verbot durchsetzen, entscheidet sich im Einzelfall vor Ort. Bei der Diskussion über Schottergärten geht es dabei um viel mehr als Geschmacksfragen. An heißen Sommertagen heizen sich die Steine stark auf und geben über Nacht Hitze ab. Zudem bieten grüne Vorgärten einen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, fördern die Artenvielfalt und können Wasser aufnehmen
🌴 Valencia ist die grüne Hauptstadt Europas 2024 🌴
Die spanische Stadt Valencia hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Ende Oktober wurde die Stadt von der Europäischen Kommission zur „Grünen Hauptstadt Europas 2024“ gewählt. Valencia verfügt über zahlreiche Grünflächen im Stadtzentrum und hat zudem zwei Naturparks in den Außenbezirken: L’Albufera Naturpark und der Turia-Naturpark. Drei Hauptplätze der Altstadt sind in jüngster Vergangenheit zu Fußgängerzonen umgewandelt worden und Radwege werden ausgebaut.
Luisa hat heute im Büro Chili sin Carne gekocht. Dieses Gericht ist nicht nur super einfach und schnell zuzubereiten, sondern kann vor allem in großen Mengen in einem einzigen Topf gekocht werden. Ein perfektes Essen für die nächste Geburtstagsfeier oder Party.
Es gibt eine Vielzahl von Chili Varianten mit Tofu, Bohnen, Linsen oder Fleischersatz wie veganem Hack, Soja-Schnetzel oder Granulat. Wir haben uns bei diesem Gericht für Sojagranulat entschieden. Chili sin Carne macht satt, hat obendrein viele gesunde Zutaten und ist durch das Sojagranulat und die Kidneybohne sehr proteinreich.
Unsere Gesundheit ist von entscheidender Bedeutung für unsere Lebensqualität und unser Wohlbefinden. Doch in einer schnelllebigen Welt, mit zunehmendem Stress und der Belastung durch Umweltfaktoren sowie sozialen Ungleichheiten, sind Krankheiten allgegenwärtig. Daher ist es von zentraler Bedeutung, präventive Maßnahmen zu ergreifen, Gesundheit global zu fördern, sowie soziale Ungleichheiten abzubauen. Drei neuste Ereignisse im Bereich Gesundheit zeigen wie das geht:
💉Weltweit erste Impfkampagne gegen Malaria 💉
In Afrika sterben jedes Jahr etwa 600.000 Menschen an Malaria, viele von ihnen Kleinkinder. Malaria wird von der Anophelesmücke übertragen und stellt in Afrika ein großes Gesundheitsrisiko dar. Nun startet die weltweite erste Impfkampagne in Kamerun. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einer „historische Etappe“ im Kampf gegen die Tropenkrankheit. Die Impfung ist allerdings nur zu etwa 30 Prozent wirksam und erfordert die Verabreichung von vier Dosen.
📱Erste Bluthochdruck-App auf Rezept📱
Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit mit 20 bis 30 Millionen erkrankten Deutschen. Der Gesundheitsdienstleister „mementor“ aus Leipzig hat nun die App „actensio“ entwickelt. Die App ist als digitale Gesundheitsanwendung vom Bund zugelassen und mit einem Rezept kostenlos zu erhalten. Sie soll den Nutzenden helfen einen gesunden Lebensstil im Alltag zu etablieren um Herzinfarkt und Schlaganfällen entgegenzuwirken.
🍅Abtötung von Salmonellen durch Tomatensaft🍅
Experten von der Cornell-Universität im US-Bundesstaat New York fanden in einem Experiment mit dem Erreger „Salmonella Typhimurium“, heraus, dass dieser sich mit Tomatensaft abtöten lässt. Der Erreger gilt als der Hauptverursacher der Magen-Darm-Grippe. Weitere Untersuchungen der biochemischen Zusammenhänge ergaben, dass bestimmte Proteine in den Tomaten, sogenannte antimikrobielle Peptide, die Membranhaut der Bakterien zerstören können.
Kennst du noch weitere neue Errungenschaften im Bereich der Medizin oder Gesundheit? Schreib es in die Kommentare!
Diese Woche gab es bei uns im Büro „Toeuf Stroganoff“. Abgeleitet ist der Name von „Boeuf Stroganoff“, ein Gericht aus der russischen Küche mit dünnen Rinderfiletstreifen. Das entscheidende ist jedoch die säuerlich abgeschmeckte Soße, mit Zwiebel, sauren Gurken und Senf. Und so ist es ein leichtes das Gericht, ohne Verlust des charakteristischen Geschmacks, in eine vegane Variation umzuwandeln. So wird das Rindfleisch „Boeuf“ ganz einfach mit dem Tofu „Toeuf“ ausgetauscht. Neben dem neunen Namen ist so ein veganes Gericht entstanden, was dem Fleisch-Gericht geschmacklich in nichts nachsteht.
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Dies ist nur eins der vielen Beispiele wie Fleisch-Gerichte in vegane Gerichte überführt werden können, ohne an Geschmack zu büßen. Außerdem bietet es die Möglichkeit beim Kochen kreativ zu werden und in neune kulinarische Welten einzutauchen. Ist das Gericht dann fertig sind dir auch keine Grenzen bei der Namensgebung gesetzt: „wirklich falscher Hase“, einen Hackbarten aus Soja, oder „Da freuen sich die Hühner Suppe“ sind nur zwei von unzähligen Beispielen.
Der Erhalt und die Aufforstung von Wäldern, sowie die Begrünung von Städten sind unverzichtbare Maßnahmen, um eine nachhaltige Zukunft für unseren Planeten zu sichern! Durch Photosynthese absorbieren Bäume CO2, reduzieren so die Treibhausgasemissionen und tragen zur Regulierung des globalen Klimas bei. Und es gibt gute Neuigkeiten!!
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Kenia führt neuen Feiertag für Baumpflanzaktionen ein.
Der Kabinettssekretär forderte die Bevölkerung dazu auf, an dem außergewöhnlichen Feiertag einen Beitrag zu den nationalen Bemühungen zu leisten und das Land vor den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Seit Jahren stellt die großflächige Abholzung ein großes Problem dar, Kenias Waldfläche ist von 10 auf 6 Prozent geschrumpft. Bis zum Jahr 2032 sollen 15 Milliarden Bäume gepflanzt werden.
Deutschland zahlt wieder für Regenwald-Schutz.
Der Amazonas-Regenwald ist eines der artenreichsten Ökosysteme des Planeten und als großer CO2 Speicher unabdinglich im internationalen Kampf gegen den Klimawandel. Deutschland hatte seine Hilfen zum Schutz des Gebiets unter Brasiliens Bolsonaro-Regierung ausgesetzt. Bei seinem Amtsantritt im Januar 2023 kündigte Präsident Lula eine Priorisierung des Umwelt- und Klimaschutzes an. Die Bundesregierung gab 20 Millionen Euro für den Schutz des Regenwaldes frei und stellte rund 520.000 Euro für die Fortsetzung der technischen Zusammenarbeit zur Verfügung.
Ehemals weltgrößte Müllkippe von New York wird zu einem Park umgewandelt.
Der Müll von New York landete lange in Staten Island, die zeitweise größten Deponie der Welt. Bis 2001 landeten dort rund 150 Millionen Tonnen Abfall, größtenteils aus den Haushalten der Millionenmetropole New York, der Müllberg war zwischenzeitlich höher als die Freiheitsstatue. Nun soll dort der „Freshkills Park“ entstehen. Die jahrzehntelange Arbeit von Spezialisten machte eine spezielle Müllversiegeln und die Ansiedlung von Pflanzen möglich
Die Gründe, aus denen Menschen vegan leben sind vielfältig: Vermeidung von Tierleid, Verringerung des ökologischen Fußabdrucks und der Erhalt der Erde für nachfolgende Generationen oder für ihre eigene Gesundheit.
Wenn du noch mehr zum Veganismus erfahren möchtest, schaue dir doch gerne unseren Beitrag vom 1.November „Welt Vegan Tag“ an. Auch sehr zu empfehlen ist der Film „Earthlings“, welchen wir bereits in einem Medientipp vorgestellt haben.
🥬🍲🥬🍲🥬🍲🥬🍲🥬🍲🥬🍲
Im Internet und auf allen Social-Media-Plattformen gibt es ein vielfältiges Angebot an veganen Rezepten, die du nachkochen oder als Inspirationsquelle nutzen kannst – dieser Monat muss also nicht im Zeichen des Verzichtes stehen, sondern du kannst es als Chance sehen neues dazuzulernen und Spaß zu haben.
Zudem war es noch nie leichter als jetzt vegane Produkte im Supermarkt zu erhalten. Egal ob Joghurt, Milch, Käse – ja sogar Schnitzel – zu all diesen Produkten gibt es vegane Alterativen und ein großes Sortiment was nur auf dich wartete ausprobiert zu werden.
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Bei uns gab es diese Woche im Büro ein Linsen-Dal. Das ist nicht nur ein sehr unkompliziertes und schnelles veganes Essen, sondern auch noch superlecker.
Für eine lebenswerte Zukunft wird nachhaltige Stromerzeugung immer wichtiger. Investitionen in erneuerbare Energien tragen aktiv zum globalen Klimaschutz bei, sie reduziert den ökologischen Fußabdruck und stellen so die Weichen für eine langfristig sichere Energieversorgung. Heute haben wir drei Beispiele für euch, die zeigen, dass nachhaltige Stromerzeugung kein Ding der Unmöglichkeit ist:
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Ein Müllberg steckt voller Energie
Vielerorts gibt es riesige Müllberge, welche nun für die Erzeugung von Strom genutzt werden können. Die durch Bakterien entstehenden Gase beim Zersetzungsprojekt werden in Kraftwerke geleitet, wo sie einen Motor antreiben, welcher mit einem Generator verbunden ist. Der durch den Generator erzeugte Strom kann dann von umliegenden Städten und Dörfern genutzt werden. Zudem wird die große Fläche der Berge für Windräder und Solaranlagen verwendet.
Carbon Removal Park in Grevesmühlen
Die Anlage in Carbon Removal Park wandelt Holz- und andere Pflanzenreste mittels hohen Drucks und Hitze zu sogenannter Pflanzenkohle um. Das Verfahren gleicht der Herstellung der Holzkohle. Die bei dem Prozess entstehende Wärme wird in Grevesmühlen dann in das Fernwärmenetz eingespeist. Nach Angaben des Novocarbo-Geschäftsführers können durch die Anlage pro Jahr etwa 3.200 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entzogen und 1.700 Tonnen Pflanzenkohle produziert werden.
Konzertsaalwände sollen Schall schlucken und Strom draus machen
Forschende aus Indien verfolgen den Ansatz, Schallwellen in Theatern und Konzertsälen aufzufangen. Die neue entwickelte Methode soll Schall in Sälen reduzieren der von Wänden reflektiert wird und es zu laut werden lässt. Platten mit piezoelektrischen Sensoren an den Wänden schlucken den Schall und erzeugen so Strom. Das System ist allerdings noch nicht praxisreif: Die Forschenden haben sich bisher nur mit der Theorie auseinandergesetzt und in Simulationen ermittelt, wie sie die Piezosensoren-Platten am besten aufstellen müssten
In Zeiten ständiger Warnungen vor einem großen Artensterben sind Ereignisse wie diese eine Hoffnung gebende Abwechslung.
🐬Neun Staaten wollen Aussterben von Flussdelfinen verhindern
Vertreter aus Bangladesch, Bolivien, Brasilien, Kambodscha, Kolumbien, Ecuador, Indien, Nepal und Venezuela unterzeichneten im Oktober 2023 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá eine gemeinsame Erklärung zum Schutz dieser seltenen Tiere. Ziel ist es die Gesundheit der großen Flüsse zu verbessern, Schutzgebiete zu schaffen, gegen Überfischung vorzugehen und dadurch zur Erholung der Flussdelfin-Populationen auf der ganzen Welt beizutragen.
🦔Doch nicht ausgestorben: Langschnabeligel tappte in Kamerafalle
Auf der Insel Neuguinea wurde ein Langschnabeligel bei einer Expedition der Universität Oxford im November 2023 gesichtet. Der zur Familie der Ameisenigel gehörende Langschnabeligel wirkt wie aus mehreren anderen Tieren zusammengesetzt: Er hat Stacheln wie ein Igel, die Schnauze eines Ameisenbären und Maulwurffüße. Ein bisschen sieht es aus wie ein „Niffler“ aus dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, der im „Harry Potter“-Universum spielt.
🦋Gebirgs-Steppenfrostspanner wiederentdeckt
Jahrzehntelang galt der Gebirgs-Steppenfrostspanner (Lignyoptera thaumastaria) als verschollen. Ende Oktober 2023 hatte sich eine Gruppe von Fachleuten in Bosnien und Herzegowina auf die Suche nach dem Schmetterling gemacht, mit Erfolg!
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Wir befinden uns heute im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit vor 65 Millionen Jahren. Ein Viertel der Säugetierarten, jede achte Vogelart, mehr als 30 Prozent der Haie und Rochen sowie 40 Prozent der Amphibienarten sind bedroht. Diese sollten wir uns stehts bewusst machen–
Doch trotz alledem dürfen wir die kleinen Lichtblicke nicht vergessen.
Mit etwas Verspätung kommt jetzt auch hier auf unserem Blog das leckere Kürbissuppenrezept, das Luisa im uns im Hernst gezaubert hat.
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Eine warme Kürbisssuppe ist an regnerischen Herbsttagen nicht nur lecker, sondern auch noch saisonal. Die Erntezeit von Kürbissen liegt zwischen Ende September und Anfang Oktober. Zudem solltest du darauf achte, einen regional angebauten Kürbis zu kaufen.
Denn wusstest du schon, dass ein regionaler und saisonaler Einkauf nachhaltiger und gesünder ist? Regionales Obst und Gemüse reifen am Baum und auf dem Feld vollständig und werden vom Bauern vor Ort geerntet. So werden weite Transportwege, insbesondere per Flugzeug, vermieden und senken den CO2-Verbrauch des Lebensmittels. Wenn du also Produkte aus der Region zur richtigen Jahreszeit kaufst, kannst du deinen Einkauf nachhaltiger gestalten.
Den von uns verarbeiteten Kürbis hat Luisa aus ihrem Garten mitgebracht. Egal ob du einen Garten, einen Balkon oder auch nur einen Kräutertopf auf der Fensterbank hast, dann ist das eine super Möglichkeit Gemüse, Obst und anderes anzubauen, dann saisonal zu ernten und zu leckeren Gerichten zu verarbeiten. Das ist nicht nur nachhaltig, man schmeckt auch die ganze Liebe, die in die eigene Pflanze geflossen ist.
Das Rezept findest zu Nachkochen in den Bildern. Ganz viel Spaß dir dabei!
Whole school approach – den Begriff hast du vielleicht schon öfter von uns gehört. Aber was versteht man eigentlich darunter?
Danny und Nina aus dem mohio-Team versuchen da mal etwas Licht ins Dunkle zu bringen und zu erklären, was eigentlich das Besondere an diesem Ansatz ist.
Und es kommt mehr! In weiteren Videos werden wir erklären, wie das im whole school approach eigentlich mit der Partizipation abläuft, welche konkreten Ziele es gibt und wer eigentlich Akteure im whole school approach sein können.
Du findest das Thema richtig spannend, aber so ein Video geht dir nicht tief genug? Dann schau mal auf unseren Social-Media-Profilen oder unserer Webseite vorbei! Regelmäßig bieten wir Workshops, Austauschtreffen und andere Formate zum Thema an.
Seit September ist Andie bei mohio. Zusammen mit Fabian übernimmt sie die Geschäftsführung des Vereins.
Andie, was hat dich eigentlich dazu bewegt Teil des mohio-Teams zu werden?
In meiner bisherigen Arbeit im humanitären und entwicklungspolitischen Sektor hatte ich viele Gelegenheiten die Komplexität und Perspektivvielfalt dieser Welt kennzulernen. Gerade im direkten Ausstausch mit Menschen im sogenannten „globalen Süden“ stellte ich mir immer häufiger die Frage in was für einer Welt wir zukünftig leben wollen. Auf diese und andere Fragen zu einer sozial gerechten und nachhaltigen Transformation für alle Menschen möchte ich nun gemeinsam im Team von mohio Antworten finden und neue Visionen des Zusammenlebens entwickeln.
Hast du mal wieder Lust auf einen guten, spannenden und dazu noch hoch informativen Podcast? Dann ist der Medientipp von Luisa genau das richtige für dich!
Worum geht es denn genau Luisa?
Vielen Hallenser:innen ist er durch seine montäglichen Hetzreden auf dem Marktplatz bekannt. Doch sein Einfluss reicht weit über Halle hinaus: durch Livestreams und Videoclips hat er sich eine große Reichweite aufgebaut und vertreibt unter anderem rechte Artikel in seinem Onlineshop.
In sechs Folgen gibt der Podcast Einblick in Leben und Vergangenheit Liebichs, als Führungsfigur der Neonazi-Szene und den Anfängen seines Onlineversandes. Besonders spannend ist auch die Recherchearbeit der Journalisten, an welcher die Zuhörenden Teil haben dürfen. Zudem kommen Betroffene von Liebichs Anfeindungen zu Wort, darunter „Omas gegen Rechts“ und der SPD-Politiker Karamba Diaby. Alle haben sie eins gemeinsam, sie fühlen sich vom Rechtstaat im Stich gelassen. Aus diesem Grund versucht der Podcast die große Frage zu klären: „Tun die zuständigen Behörden genug und kann es sein, dass der Rechtsstaat im Fall des Rechtsextremisten an seine Grenzen stößt?
Deine Neugier ist geweckt? Dann hör doch mal rein!
Wir begrüßen Luisa bei uns im Team! Seit September bereichert sie das mohio-Team.
Aber warum hast du dich eigentlich für ein FÖJ bei mohio entschieden?
Der Klimawandel und seine Folgen sind allgegenwärtig. Jede:r von uns hat die Möglichkeit im Alltag Dinge besser zu machen, nachhaltiger zu leben, an Demonstrationen teilzunehmen und Kritik zu üben. Genauso wichtig finde ich den Dialog, auf welchen mohio mit seiner Bildungs-und Beratungsarbeit setzt.
Gemeinsam können wir viel bewegen, im Rahmen meines FÖJs möchte ich Teil davon sein.
Wie können wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) im Sinne des whole school approaches verankern? Welche Skalierungsmöglichkeiten, guten Ideen und/oder innovative Schulentwicklungskonzepte gibt es bereits?
Den Antworten zu diesen und ähnlichen Fragestellungen nähern wir uns innerhalb der Veranstaltungsreihe. BNE-Akteur:innen, Vertreter:innen aus NGOs, Verwaltung und Wissenschaft gehen gemeinsam auf Erkundungstour zu Gelingensfaktoren und good practise Beispielen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig stärken und suchen nach Gleichgesinnten.
05. Oktober 2023 10 – 11:30 Uhr (online) Vorstellung der Initiative Schule im Aufbruch: Ziele, Angebote und aktuelle Entwicklungen (Ina Limmer, Schule im Aufbruch)
19. Oktober 2023 10 – 11:30 Uhr (online) Vorstellung des Projektes Schools for Earth: Gemeinsam auf dem Weg zur Klimaneutralität und Schulentwicklung im Sinne der Nachhaltigkeit (Stephanie Weigel, Greenpeace Bildungsteam)
02. November 2023 10 – 11:30 Uhr (online) Vorstellung des Projektes BNE-Modellschulen aus Mecklenburg-Vorpommern: Schulen der Zukunft (Dr. Martina Trümper, Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern, Projektteam & Vertreter:innen zweier Beispielschulen)
Ende April war mohio mit einem Stand beim Jahresempfang des BVMV Sachsen-Anhalt vertreten um das Projekt „Zukunft.Mittelstand.Global“ zu präsentieren.
Sabine, erzähl doch mal, wie der Tag war!
„Netzwerken ist eine Bereicherung, nicht ein Anspruch.“
– vgl. Susan Roane –
Ganz in diesem Sinne waren wir, Fabian & Sabine, mit Nadines Unterstützung beim Jahresempfang des BVMW in Halle/Peißen unterwegs um das Projekt „Zukunft.Mittelstand.Global“ zu präsentieren und in Kontakt mit Unternehmen aus dem mitteldeutschen Raum zu kommen.
Viele Unternehmen präsentierten sich mit einem Stand, viele weitere nutzten den Tag um ins Gespräch zu kommen! Ein toller Erfolg!
In der Woche vom 03.04 bis 06.04 geht es für mich und meine FÖJ-Gruppe wieder auf Seminar. Diesmal geht unsere Reise in die Altmark an den Arendsee.
An unserem ersten Tag heißt es erstmal: ankommen und sich im Jugendwaldheim Arendsee umsehen. Unser Vorbereitungsteam hat sich zudem eine coole Aufgabe überlegt, um die Stadt ein bisschen besser kennenzulernen. Sie lautet: Vollbringe eine gute Tat, in dem du die Menschen in der Stadt fragst, ob du ihnen helfen kannst.
Am zweiten Tag werden wir schon in der Frühe aus dem Bett gescheucht, aber dafür gibt es einen guten Grund: Es sollte eine Baumpflanzaktion geben. Dafür werden wir in Gruppen aufgeteilt und zu unbepflanzten Feldern gefahren, auf denen wir uns dann an die Arbeit machen. Meine Gruppe kümmert sich um das einpflanzen der Kiefern. Auch wenn es sehr anstrengend ist, haben wir alle Spaß dabei. Gegen Mittag geht es für uns dann erstmal zurück ins Camp, um uns ein bisschen zu stärken. Als nächstes steht nämlich eine Fahrradtour zum Grünen Band an. Dort erfahren wir mehr über die Geschichte und die Artenvielfalt des Grünen Bandes.
KiefersetzlingeHier werden die jungen Bäume gepflanztRadtour zum Grünen BandWir erfahren mehr über Geschichte und Artenvielfalt des Grünen BandesDer zweite Tag am Arendsee – jetzt geht’s so richtig los!
Der nächste Tag beginnt genau wie der vorherige- mit frühem Aufstehen. Es soll wieder zum Bäumepflanzen gehen. Gruppentausch, jetzt kümmern wir uns um das Einpflanzen von Laubbäumen. Abgelöst wird diese Aktion von verschiedenen kleineren Workshops am Nachmittag . Zur Auswahl stehen Holzlöten, Upcycling und Landart. Den letzten Abend genießen ein paar von uns schließlich beim Sonnenuntergang am Arendsee.
Workshop HolzlötenUpcycling – Karten aus altem PapierUpcycling – Taschen aus alten MilchkartonsUpcycling – Untersetzer aus alten KlamottenErgebnis des Landart-WorkshopsDen Tag am See ausklingen lassenDer dritte Tag – Voll mit spannenden Workshops
Leider endet unser Seminar durch den Karfreitag bereits schon am Donnerstag. Nach einer kleinen Putzparty heißt es für uns alle nun wieder: Abschied nehmen. Auch wenn wir traurig sind, dass dieses Seminar nur so kurz war, freuen wir uns alle sehr auf das nächste!
Nadine pendelt jeden Tag mit dem Zug von Aschersleben nach Halle. Auf der Zugfahrt hat sie in der letzten Zeit öfter den Podcast „KurzVorZwölf“ gehört. Den Podcast stellt uns Nadine in unserem heutigen Medientipp vor.
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Nadine, womit befasst sich der Podcast „KurzVorZwölf“ eigentlich?
Der Umweltpodcast ,,KurzVorZwölf“ wird vom Meeresbiologen Robert Marc Lehmann und der Umweltbloggerin Louisa Dellert moderiert. In einer Reihe von Folgen werden unterschiedliche Themen, als auch Erfahrungen, kritisch analysiert und diskussiert. Fragen wie: ,,Was haben die Süßigkeiten, die wir essen, mit einem Orang-Utan-Waisenhaus auf Borneo zu tun? Wie kommen unsere alten Flip-Flops auf eine unbewohnte Insel im Pazifik? Und fühlen sich Fische im Aquarium eigentlich wohl?“ finden in diesem Podcast ihre Antwort. Wenn du wissen möchtest, wie du dein Leben nachhaltiger gestalten kannst und nach neuen Denkanstößen suchst, dann check den Podcast auch einfach mal aus!
Heute gibt es mal einen etwas anderen Medientipp 🌱✨ Sabine erzählt uns von der Filmreihe „WeitBLICK“ im Passage-Kino in Leipzig . 🎬📽️
Sabine, wie bist du auf die Filmreihe aufmerksam geworden?
Durch die Leipziger Regionalgruppe der Gemeinwohl-Ökonomie bin ich auf die Filmreihe „WeitBLICK“ im Passage-Kino Leipzig aufmerksam geworden. Der letzte Film der Reihe „The Dust of Modern Life“ und das anschließende Publikumsgespräch haben mich sehr bewegt.
Deswegen möchte ich direkt auf den nächsten Film der Reihe aufmerksam machen. Am 30.03. um 18:30 wird der Film „Die grüne Lüge“ gezeigt. Ein Dokumentarfilm, in dem sich alles rund um das Thema ‚Greenwashing‘ dreht. Natürlich gibt es auch dann wieder die Möglichkeit sich im Anschluss über den Film auszutauschen.
Hier nochmal alle Infos:
„Die grüne Lüge“
Kann man umweltfreundlich leben? Wenn man den Verpackungen der Konzerne Glauben schenkt schon. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann unternimmt der Regisseur Werner Boote eine Reise durch die Welt von Produktion und Konsum »natürlicher« und »nachhaltiger« Dinge wie Elektroautos und nachhaltig produzierter Lebensmittel. Der Film enthält eine Reihe von Informationen, die im täglichen Nachrichtenfluss nicht vorkommen, vor allem aber vermittelt er, wie sich die Gefahren einer Produktion unter dem grüngewaschenen Image der Konzerne nicht allein in Zahlen und Untersuchungen wiedergeben lassen, sondern im Leben von wirklichen Menschen. Das ist es, was Filme können.
▶️ Film am 30.03.23, 18:30 – wie immer im Passage Kino
Die unbequeme Filmreihe „WeitBLICK“ ist einer Kooperation zwischen dem Passage-Kino Leipzig und der Leipziger Regionalgruppe der Gemeinwohl-Ökonomie und zeigt monatlich einen Film zu drängenden gesellschaftlichen Themen unserer Zeit.
Im Anschluss wird es wieder ein Publikumsgespräch geben.
Letzte Woche gab es bei uns im Büro eine leckere Linsen-Erdnuss-Suppe zum Mittag😋 Das Rezept haben wir bei Iss Happy gefunden und etwas abgewandelt. Was du zum nachkochen brauchst und alle Steps die zu tun sind findest du, unten in der Galerie.
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Beim Einkauf für das Rezept haben wir besonders darauf geachtet möglichst wenig Verpackungsmüll zu produzieren. Laut dem statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2021 in Deutschland pro Kopf 483 kg Haushaltsabfälle eingesammelt. Darunter natürlich auch viele Einmalverpackungen z.B. von Lebensmitteln.
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Diesem Müll zu vermeiden ist manchmal einfacher als man denkt: einfach mal ein Gemüsenetz mit zum Einkaufen nehmen und frische Lebensmittel direkt so einpacken, statt zur Plastik- oder Papiertüte zu greifen. 🥕🧅🧄 Aber wie macht man das bei Lebensmitteln, die schon verpackt im Laden stehen? Dafür gibt es Unverpackt-Läden! Außerdem gibt es in immer mehr Läden eine Abteilung mit unverpakten Lebensmitteln. Dort kannst du dir Dinge wie Linsen, Nüsse, Reis oder Nudeln direkt in die von dir mitgebrachten Dosen oder Gläser abfüllen.
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Vorteil Lebensmittel nicht fertig abgepackt zu kaufen ist nicht nur, dass unnötiger Verpackungsmüll vermieden wird, sondern auch, dass du selbst dosieren kannst, wovon du wie viel brauchst. Damit kannst du verhindern, dass du zu viel Essen kaufst, das schlecht wir und am Ende weggeschmissen werden muss.
Achtest Du beim Einkauf darauf Einmalverpackungen möglichst zu vermeiden? Schreib uns gerne in die Kommentare welche Möglichkeiten du noch kennst um Verpackungsmüll zu vermeiden?
Bei einem unserer letzten wöchentlichen Teammeetings hat uns Danny einige Ideen aus dem Buch „Resonaz“ von Hartmut Rosa vorgestellt. Damit die Gedanken zum Buch nicht nur bei uns im Team bleiben, hat Danny zum Buch einen kurzen Medientipp verfasst.
Danny, warum ist das Buch „Resonaz“ so wichtig für dich?
Das Buch Resonanz vom Soziologen Hartmut Rosa ist eines der Bücher, welches meine Workshops in den letzten Jahre sehr stark geprägt hat, egal ob das Thema Medienkompetenz oder Nachhaltigkeit hieß. Rosa, 1965 geboren und Professor für Soziologie an der Universität Jena, treibt die Frage um: In welcher Beziehung bzw. Bindung stehen die Menschen zu bestimmten Weltausschnitten, wie z.B. anderen Menschen aber auch Ideen, Aufgaben oder Räumen? Seiner Gegenwartsdiagnose einer dynamischen Stabilisierung, also einer Gesellschaft die nur durch andauernde Beschleunigung und Wachstum stabil ist, setzt er das Konzept der Resonanz entgegen. Dies tut er mit kühler Analyse aber auch mit fein-pointierter Erzählung. Einem entfremdeten Individuen im Modus des höher, schneller weiter setzt er ein Individuum entgegen, welches durch sein intrinsisches Interesse und streben nach Selbstwirksamkeit in eine neue Weltbeziehung treten kann. Resonanz ist für Rosa ein Begriff, der für den Beziehungsmodus des Gelingens steht. Dies ist auf alle Bereiche des Lebens anwendbar und besonders im Kontext der Bildung ist Resonanz einfach nur konsequent revolutionär.
🍲 Wir haben im Büro mal wieder ein leckeres Mittagessen gekocht: Kartoffel-Lauch-Curry mit Reis.
Wenn ihr Lust habt unser Rezept nachzukochen findet ihr unten eine Step-by-Step-Anleitung.
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Aber warum gerade Lauch und Kartoffeln? Ein Blick auf einen Saison-Kalender liefert die Antwort: Lauch und Kartoffeln kann man, ebenso wie etwa Kohl, Wurzelgemüse oder Feldsalat, auch jetzt im Februar regional beziehen.
Beim Kochen mit saisonalen und regionalen Produkten werden lange Transportwege vermieden und lokale Erzeuger:innen unterstützt. Saison-Kalender kannst Du überall im Internet finden, z.B. hier. Den Kalender dann am besten ausdrucken und direkt in der Küche aufhängen, um immer einen Überblick zu haben, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben.
Wer uns auf Instagram folgt kennt ihn schon – unseren Medientipp. Regelmäßig stellt jemand aus dem mohio-Team ein Buch, einen Film, einen Podcast o.ä. vor.
Unsere Medientipps wird es ab jetzt auch hier auf unserem Blog geben. Zum Start gibt es gleich zwei Medientipps!
Fühlst du dich auch manchmal so, als hättest du eigentlich gar nicht genug Zeit?Um dieses Gefühl der Zeitknappheit, Zeitverteilung und wie man Zeit etwas gerechter verteilen könnte geht es im Buch ‚Alle_Zeit‘, dass uns Josi vorstellt.
Josi, was ist die Essenz des Buches?
Alle_Zeit von Teresa Bücker zeigt eindrucksvoll die strukturelle Ungleichverteilung von selbstbestimmter Zeit in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen auf. Damit verbunden sind ungleich verteilte Zugänge zu Politik, gesellschaftlicher Teilhabe und Mitbestimmung. Dies macht Zeit zu einem politischen Thema. Der Umgang mit Zeit sollte nicht länger hauptsächlich auf individueller Ebene liegen (Stichwort Zeitmanagement), sondern als Zeitgerechtigkeit eine Aufgabe auf gesellschaftlicher Ebene werden.
Nina stellt „Fortune Cook Me“ vor, einen Film, den sie letztes Jahr im Dezember beim Kurzfilmwettbewerb Kurz & Gut entdeckt hat. Im Film dreht sich alles rund um den Glückskeks.
Nina, was macht diesen Kurzfilm so besonders?
Fortune Cook Me ist ein umwerfender Kurzfilm von Yang Ni, in dem sich alles rund um den Glückskeks dreht. Humorvoll und mit wundervollen Animationen erkundet der Film die Geschichte und kulturelle Bedeutung des Glückskeks.Dabei lädt der Film dazu ein den eigenen Blickpunkt zu verschieben und ‚banale‘ kulturelle Phänomene – wie etwa den Glückskeks – einmal von allen erdenklichen Positionen zu betrachten und so ganz neue Perspektiven zu entdeken.
Anna war mit diesem Workshop und unserem Kartenset im Gepäck in der Lernwerkstatt der Uni Halle.
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Ein Tag mit viel Spaß, guten Gesprächen und aufregenden Erkenntnissen zur Klimakommunikation, der lange noch in uns nachwirkt. Wir haben in der Lernwerkstatt mithilfe unseres Kartensets gemeinsam die besten Quick-Tipps für eine wirksame Klimakommunikation gesammelt und gehen alle mit kreativen Methoden und anregenden Diskussionsimpulsen und natürlich mit einem Exemplar des Kartensets aus diesem Samstag. Danke fürs Mitmachen!🌞🥰
Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen. Ab 90 Minuten (eine Doppelstunde) über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich.
Lehrplanmatch
Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Ethik, Geographie, Religion, Sozialkunde und Wirtschaft.
Wir alle sind Teil der Besatzung von dem fantastischen Raumschiff „Erde“. Die Lebenserhaltungssysteme dieses Raumschiffes ermöglichen uns ein durchaus angenehmes Leben. Doch profitieren alle Crewmitglieder in gleicher Weise von den vorhandenen Ressourcen? Und wie ist der Zustand unseres Lebenserhaltungssystems – der Biosphäre – überhaupt bestellt? Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks liefert eine Messgröße, um den persönlichen Flächenverbrauch zu quantifizieren und so die Vereinbarkeit unseres Lebensstils mit dem Erhalt der Biosphäre zu prüfen. In der Bildungsveranstaltung diskutieren wir, wie wir als Crew des Raumschiffs Erde Ressourcen gerecht verteilen und einen zukunftsfähigen Lebensstil für kommende Generationen entwickeln können.
Ziele
Bewusstsein für den Ressourcen‑ bzw. Flächenverbrauch unserer Lebensweise schaffen; mögliche zukunftsfähige Lebensstile vorstellen; erste praktische Schritte zur Umsetzung diskutieren.
Methoden
Multimediale und spielerische Vermittlung mittels Gedankenreise, Weltverteilungsspiel, Hektarspiel und Video‑Material; aktive Teilhabe der Lernenden.
Interesse?
Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!
Die sogenannte grüne Gentechnik: Fortschritt oder Risikotechnik?
Information für Lehrende:
Dieses Angebot passt zum Rahmenlehrplan der Fächer Biologie, Ethik, Geographie und Sozialkunde.
Altersempfehlung
ab der 9. Klasse
Zeitbedarf
Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wüschen. Ab 90 Minuten (einer Doppelstunde) über einen Projekttag bis hin zu einer Projektwoche ist alles möglich.
Weniger Herbizide beim Soja-Anbau, mehr Nährstoffe im Reis: Auf den ersten Blick erscheint der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft vielversprechend. Inzwischen häufen sich jedoch Beispiele dafür, dass er Probleme und Gefahren für Umwelt, Landwirte und Verbraucher mit sich bringt. Geht der Schuss also nach hinten los? Im Seminar zur Gentechnik in der Landwirtschaft starten wir mit einer Umfrage: Was wissen die Teilnehmenden über das Thema, was sind ihre Einstellungen? Danach widmen wir uns den biotechnologischen Hintergründen: Wir erklären, wie bei der genetischen Veränderung von Nutzpflanzen vorgegangen wird und wie Gentransfer funktioniert, nehmen Vor- und Nachteile der Technik in Augenschein, stellen Alternativen zur Agro-Gentechnik vor und informieren über Möglichkeiten, wie ihr jede:r Einzelne:r etwas entgegensetzen kann.
Ziele
Vorzüge, aber auch Probleme und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft werden vor Augen geführt. Dabei sollen sich die Teilnehmenden der Komplexität der Thematik bewusst werden und Zusammenhänge, Wechselwirkungen sowie direkte und indirekte Folgen erkennen. Auch Handlungsalternativen werden mit auf den Weg gegeben.
Methoden
In unserer kurzweilig interaktiven Unterrichtseinheit fahnden die Schüler:innen als „rasende Reporter“ nach Antworten auf bestimmte Fragen, beziehen beim „Meinungsstrahl“ Position und diskutieren miteinander. Videos kommen ebenfalls zum Einsatz. Bei einem größeren Zeitbudget kann die Thematik in Form eines Planspiels vermittelt werden.
Interesse?
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Für Veranstaltungen zu diesem Themengebiet ist in der Regel eine Eigenbeteiligung von 40€ notwendig. Falls das ein Problem darstellen sollte, so kann in Ausnahmefällen die Eigenleistung auch entfallen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.